Blogleserunde zu "Du erinnerst mich an morgen" von Katie Marsh


Einen wunderschönen Freitag, ihr Lieben! 
Die liebe Livia vom Blog Samtpfoten mit Krallen und ich haben beschlossen, das Buch Du erinnerst mich an morgen von Katie Marsh zusammen zu lesen. Berichtet haben wir euch bereits am letzten Samstag davon, heute starten wir diesmal sogar auf beiden Blogs mit unseren ersten Eindrücken (natürlich ohne Spoiler). Den genauen Ablauf unseres gemeinsamen Lesens könnt ihr wiederum weiter unten noch einmal nachlesen. In den Kommentaren werden wir dann zum jeweilig festgelegten Termin die einzelnen Abschnitte besprechen und natürlich ist ein Einsteigen noch während der Leserei absolut möglich - good to know: das Buch erscheint am kommenden Montag offiziell in den Buchläden :-) Aber es lohnt sich auch, nochmal am 23. April auf unseren Blogs vorbeizuschauen, wir haben uns zum Welttag des Buches 2017 nämlich eine Kleinigkeit für unsere Leserschaft überlegt!

So soll es laufen: 

  • 7.4. Freitag (bei Livia und mir): Allgemeine Eindrücke zum Buch, Anmeldungen zur Leserunde, keine Spoiler erlaubt 
  • 9.4. (bei mir): Anfang bis S. 80, spoilern ausdrücklich erwünscht 
  • 11.4. (bei Livia): S. 80 - S. 157, spoilern ausdrücklich erwünscht 
  • 13.4. (bei mir): S. 157 - S. 223, spoilern ausdrücklich erwünscht 
  • 15.4. (bei Livia): S. 223 - S. 300, spoilern ausdrücklich erwünscht 
  • 17.4. (bei mir): S. 300 - S. 365, spoilern ausdrücklich erwünscht
  • 19.4. (bei Livia): S. 365 - Schluss, spoilern ausdrücklich erwünscht 
  • 23.4. (bei Livia und mir): Interview-Rezensionen, allgemeine Eindrücke nach der Lektüre, kleine Überraschung zum Welltag des Buches 2017, keine Spoiler erlaubt!

Nun wollen wir aber wirklich mit den ersten Eindrücken zum Buch starten...

Darum geht es:

Was, wenn deine Zukunft beginnt, dich aber deine Vergangenheit in diesem Moment einholt? Eine Tochter, die ihre große Liebe heiraten will und sich nicht von einer schmerzhaften Erinnerung lösen kann. Eine Mutter, die sich nach Versöhnung mit ihrer Familie sehnt und langsam ihre Erinnerung verliert. Die berührende Geschichte von Zoe und Gina erzählt von Verlust, zweiten Chancen und bedingungsloser Liebe.

Erste Eindrücke zum Buch (ohne Spoiler): 

Was ich gleich zu Beginn einfach loswerden muss, da ich es wieder so bemerkenswert finde: die Covergestaltung! Wie auch schon bei Die Liebe ist ein schlechter Verlierer transportiert bereits das Layout die eigentliche Thematik des Buches ungemein gut - generell muss ich sagen, dass ich die Buchgestaltungen der Diana-Bücher wirklich ansehlich finde, da machen sich die Leute immer tolle Gedanken. 

Was der allgemeine Klappentext nicht verrät, die Geschichte für so manch potenziellen Leser aber vielleicht noch interessanter macht und daher nun von mir erwähnt wird (man kann es ohnehin einlesen, wenn man sich genauer mit den Informationen zum Buch beschäftigt - kein Spoiler), ist nämlich, dass Katie Marsh hier die Alzheimer-Erkrankung aufgreift. Diese bunten Tropfen (oder Blütenblätter?), die im weitesten Sinne für ein schillerndes Leben stehen könnten, entfernen sich vom Zentrum, so wie sich Erinnerungen aus dem Langzeitgedächtnis einfach in Luft auflösen und nicht mehr zurückzuholen sind - man könnte es auch genau andersherum interpretieren, aber wir sind hier ja nicht im Deutsch-LK und das würde den Rahmen der Vorstellung auch einfach sprengen. 

Dennoch: die bunte Gestaltung lässt aber vor allem hoffen, dass man es hier nicht mit einem reinen Krankheitsbuch zutun bekommt, welches sich ausschließlich mit den Leiden der Betroffenden beschäftigt, sondern auch positive Anknüpfungspunkte zu bearbeiten versucht, da hier auch die Familiengeschichte der beiden Hauptprotagonisten Gina und Zoe eine größere Rolle spielen wird - so sagt es zumindest der weiterführende Klappentext.

Daher bin ich, und so wären wir dann auch bei meinen Erwartungen angelangt, sehr gespannt, wie Katie Marsh die schwere Thematik hier aufgreift und auf rund 430 Seiten umsetzt. Ich habe erst kürzlich den Film Still Alice gesehen - übrigens eine absolute Filmempfehlung, falls ihr ihn noch nicht kennt (der Trailer ist verlinkt) -, und vergleicht man beide Klappentexte, scheint es zumindest so, als könne man inhaltliche Parallelen ziehen. Mal schauen, was Katie Marsh drauß macht und wie viel Tiefe hier erreicht werden kann. 

Soweit erst einmal von mir! Schaut auch unbedingt bei Livia vorbei,  ihre ersten Eindrücke und Erwartungshaltungen hat sie ebenfalls im Startbeitrag zusammen gefasst :-) Wir lesen uns hier wiederum am Sonntag unter diesem Beitrag in den Kommentaren wieder, wenn wir über unsere Eindrücke zum ersten Leseabschnitt diskutieren. 

 Habt ein wunderschönes und lesereiches Wochenende! Bis Sonntag :-) 



 

Kommentare:

  1. 7.4. Freitag: Allgemeine Eindrücke zum Buch, Anmeldungen zur Leserunde, keine Spoiler erlaubt

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  2. 9.4. Sonntag: Anfang bis S. 80, spoilern ausdrücklich erwünscht

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    1. Was ein holpriger Einstieg in eine Geschichte! Ich gebe zu, ich hatte ein wenig meine Schwierigkeiten, mich mit der im Buch beschriebenen Situation zu arrangieren. Zoes Wankelmut schwappt ja wirklich extrem auf den Leser über! Hier habe ich mich schon schnell gefragt, was ihr Problem mit ihrem Fast-Mann Jamie ist, denn wie eine glückliche Fast-Braut verhält Zoe sich ja nun gar nicht. Ich hatte mich dann gefragt, ob Zoe vielleicht unter dem Druck ihres Vaters steht? Scheint aber in Anbetracht der weiteren Buchseiten doch ein hinfälliger Gedanke zu sein. Richtig krass hingegen fand ich dann wirklich diesen Anruf von Mags, die über den Diebstahl von Gina (Zoes Mutter) berichtet, wo dann noch ganz nebenbei rauskommt, dass Zoe ihre eigene Mutter nicht zur Hochzeit eingeladen hat. Da muss nun wirklich schwerwiegendes vorgefallen sein. Die alljährlichen Geburtstagsbriefe ihrer Mutter (eine tolle Idee, wie ich finde), lassen zumindest darauf schließen, dass die Vergangenheit eine wesentliche Rolle für die Gegenwart spielt.
      Was den Alzheimer-Aspekt betrifft: Katie Marsh sattelt hier kein neues Pferd, mit solch verwirrenden Handlungen läutet sich die Krankheit ja meist ein, aber da ist Livia wahrscheinlich mehr der Profi, immerhin hat sie schon mehrere Bücher zur Thematik gelesen.
      Auch ist mir aufgefallen, dass Zoe sich scheinbar von der unteren Mittelschicht in die Oberschicht hochgearbeitet haben muss, wenn man zumindest den Beschreibungen des Wohnortes ihrer Mutter mehr Aufmerksamkeeit schenkt?
      Ein weiterer Schlüsselmoment war für mich auf jeden Fall dann der Auftritt von Jamie, der aber trotzdem auch noch jede Menge Fragen aufwirft. Wenn Zoe doch schon immer so kurz angebunden war und wenig für die Beziehung der beiden getan hat, wieso wollte er dann mit ihr vor dem Traualtar stehen? Klar, Liebe und so, aber Zoe scheint ja schon so lange wie die Beziehung andauert, zu flüchten und alles andere als Wichtiger zu empfinden, als ihren Mann.

      Um es nun nochmal knapp zusammenzufassen: Wie schon erwartet, scheint es sich hier wirklich um eine vielschichtige Geschichte zu handeln, die auf mehreren Ebenen aufzuarbeiten versucht. Wie da jetzt noch die Alzheimer-Erkrankung der Mutter eingeflochten wird, da bin ich sehr gespannt!

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    2. Ich habe ganz etwas anderes erwartet, das muss ich zugeben, aber ich kam gut in die Geschichte hinein und konnte mich auch gut einfühlen. Ich hatte auch von Anfang an die Erwartung, dass die Hochzeit - vorerst ? - ins Wasser fallen würde.
      Ich habe es so verstanden, als hätte Zoe etwas ausgefressen, das sie Jamie eigentlich noch gestehen sollte. Vielleicht hat sie ihn betrogen oder sonst irgendwie hintergangen und da warte ich noch auf ihre Enthüllung. Sie deutet ja schliesslich an, dass es noch etwas zu gestehen gibt, schafft es dann aber gerade im entscheidenden Moment, als Jamie vor ihr steht, nicht.
      Und da muss auch sonst noch etwas vorgefallen sein, sie spricht ja auch von diesem einen Abend im Mai, in dem ihr Herz gebrochen (worden) ist. Muss ein ziemlich heftiger Streit (oder was auch immer) gewesen sein.

      Ich bin auch ziemlich gespannt auf das, was zwischen Zoe und ihrer Mutter vorgefallen ist. Wenn ich aber ehrlich bin: Zoe scheint kein einfacher Charakter zu sein und trägt wohl einen grossen Teil der Schuld an all ihren beziehungstechnischen Katastrophen.
      Kann es sein, dass Zoe noch gar nicht richtig weiss (oder versteht), was mit ihrer Mutter los ist und ihr deswegen einzelne Handlungen übel nimmt? Allerdings scheinen sie schon länger keinen Kontakt mehr zu haben, also seit einem Ereignis, das vielleicht schon vor dem Beginn der Erkrankung war. Vielleicht hat Zoes Mutter mittlerweile diesen Streit vergessen und darum auch als erstes nach Zoe gefragt. Das war dann doch noch eher verwirrend für mich.

      Ich bin aber sehr gespannt wie es weiter geht und hoffe, dass du dich auch noch ein wenig besser mit den Situationen und Figuren anfreunden kann.

      Einen schönen Sonntag dir
      Livia

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  3. 13.4. Donnerstag: S. 157 - S. 223, spoilern ausdrücklich erwünscht

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    1. Soooooo, ich bin durch.

      Ehrlich: ich fliege nur so durch die Seiten, liebe den Schreibstil, die schönen Formulierungen, die Figuren, aber in sich passt mir das Ganz leider nicht wirklich zusammen.

      Plötzlich kümmert sich Zoe um alles und Lily beteiligt sich sozusagen gar nicht mehr?
      Und Zoe hat nur Bruno und ihre beste Freundin und der gottgleiche Vater ist plötzlich nicht mehr präsent?
      Die Mutter verliert ihr Gedächtnis rasant und da passen einige Dine nicht wirklich (siehe meine Antwort zu deiner Bemerkung zum letzten Abschnitt).

      Ok, Zoe hat ihr Kind von Jamie verloren und wie es aussieht vorher schon ein ähnliches (oder ähnlich schlimmes) Erlebnis gehabt, bei dem es um einen Unfall ging und an dem ein anderer Mann und ihre Mutter beteiligt waren. Die Spannung steigt und wenn jetzt nichts wirklich heftiges (und vor allem plausibles) kommt, bin ich enttäuscht.

      Auch die Beziehung zu Jamie ist im Nachhinein schräg. Er wirkt ja, als wäre er total in Ordnung und ich mochte ihn von Anfang an. Er scheint mir besonnen und verständnisvoll zu sein. Nur hat jedes Verständnis auch Grenzen. Aber wenn Zoe wirklich sooooo eine riesige Geschichte aus der Vergangenheit verschwiegen hat (und zwar irgendwie jedem), dann basierte diese Beziehung ja tatsächlich auf einer Lüge. Oder zumindest auf Sand, nicht auf Stein.

      Dass es Zoe nötig schien, alles zu überspielen und nur noch Härte zu zeigen, scheint mir als deutliches Zeichen dafür, wie kaputt Zoe wirklich ist (und wie dramatisch dieses Ereignis aus der Vergangenheit war und da die Zoe über alles liebende Gina ja involviert war - zu ihren guten Zeiten - verstehe ich nicht, warum sie ihr nicht Hilfe empfohlen hat). Und die Briefe ihrer Mutter lassen nur lückenhaft erahnen, woran dies liegen könnte.

      Mir tun sich gerade mit jedem Abschnitt mehr Fragen auf, ich liebe aber die Art, wie Buch und Erzählsprache daherkommen, bin also ganz schön gespalten und wenn dies alles auf ein grandioses Ende hinausläuft, ist nichts verloren. Wie geht es dir damit?

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    2. Der Schreibstil, da stimme ich dir zu, sorgt tatsächlich dafür, dass man als Leser oder Leserin nicht ins Stocken gerät, doch ähnlich wie du es hier schon beschreibst, kippen ab diesem Leseabschnitt definitiv die Ereignisse und die Gesamtsituation entwickelt sich sehr viel schneller, als gedacht, und für müsste ich zu diesem Leseabschnitt schon eine Bewertung abliefern, wüsste ich nicht, ob es bei einer soliden "3" kommen würde.

      Ich hatte bei diesem Leseabschnitt auch den Eindruck, dass Zoe sich einfach enorm selbst im Weg steht. Das hat mich an der ein oder anderen Stelle schon recht genervt.

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  4. 17.4.Montag: S. 300 - S. 365, spoilern ausdrücklich erwünscht

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    1. Ich habe bis jetzt erst zu diesem Abschnitt gelesen, werde das Buch aber wohl heute noch beenden und bin gespannt. Ich erwarte ja nun so etwas wie "Jamie hat Zoe eigentlich die ganze Zeit betrogen und eine andere Familie in einem Dorf am Ende der Welt" und "der Vater ist gar nicht Zoes richtiger Vater, was auch ihre roten Haare erklärt" oder keine Ahnung....verstehst du? Einfach ein wenig Drama, Überraschung, Spannung.
      Bis jetzt ist nämlich immer noch alles extrem vorhersehbar und die Autorin verstrickt ihre Figuren in unnötige Nebenhandlungen. Und da sind Fragen über Fragen.

      Nämlich: Gehen wir einmal davon aus, dass zwar Zoes Eltern ein gestörtes Verhältnis zueinander hatten, die Kinder haben aber beide Elternteile - auf ihre Art - unendlich geliebt und ausserdem hatten und haben Lily und Zoe ein beneidenswert enges Verhältnis:
      - Warum sind alle so enttäuscht von Zoes Vergangenheit?
      - Warum ist Zoes Vater (obwohl er nur die halbe Geschichte kennt) nicht wütend auf seinen "Freund" Simon?
      - Wo blieb Lily in dieser Zeit?
      - Warum bitte ist denn Zoes Mutter nicht mehr an Zoe herangekommen?
      - Respektive handelt es sich ja um eigentlich intelligente Personen, warum also wurden die Missverständnisse nie offen ausgeräumt oder Situationen im Nachhinein anders betrachtet?
      - Warum wussten die Kinder nichts von Krümel? Spätestens nach Zoes Fehlgeburt hätte die Mutter offen mit ihr sprechen sollen und auch können.
      - Was hat Zoes Vater für ein Problem? Er geht die ganze Zeit fremd und macht nun so ein Drama?
      - Warum steht Zoe so sehr auf der Seite ihres Vaters obwohl sie aufgrund ihres Alters sehr viele Dinge bereits verstanden hat?
      - Warum wusste Lily nichts?
      - Was zur Hölle ist mit diesen Frauen los, dass sie sich die Schuld für ihre Fehlgeburten geben? Und was zur Hölle ist mit diesen Männern los, die ihren Frauen dies nicht ausreden?!!!!

      Nun ja, du siehst, gerade nerve ich mir nur. Und weisst du, wer mich am meisten nervt? Zoe. Ja, sie hat Probleme, ja, sie hat schlimme Dinge erlebt und ja, es ist sicher nicht einfach in dieser Familienkonstellation aufzuwachsen und sich von der Mutter vernachlässigt und vom Vater nur aufgrund seiner Leistung geliebt zu fühlen. Aber da war ja auch noch Lily. Obwohl sie still und schüchtern war, hätte sie eine wichtigere Rolle einnehmen (die Autorin scheint Lily, die ja trotz allem einen starken Charakter hat ein wenig zu vergessen) und Zoe beistehen müssen.
      Aber die eigentlich so intelligente, strukturierte, spannende Zoe steht sich so sehr im Weg, macht alles noch schlimmer, macht ein riesiges Drama um alles....ich verstehe das nicht. Anfangs konnte ich mich so gut mit ihr identifizieren, nun scheint sie alle Werte aufgegeben zu haben, die sie einmal ausmachten. In beiden Leben, die sie führte.
      Zum Glück ist Lily so vernünftig und sorgt dafür, dass die Augen nicht mehr verschlossen werden, dass die Karten auf dem Tisch kommen.

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    2. Und da war noch etwas......
      Ach ja, das Thema Alzheimer. Der Aufhänger des Buches (meiner Meinung nach zu Unrecht, da geht es nur um Verkaufszahlen unterstelle ich mal frech), nun total an den Rand gedrängt zur Nebenhandlung degradiert. Der beste Teil des Buches, am differenziertesten ausgearbeitet, wunderbar authentisch beschrieben und sicher gut recherchiert, ohne Zweifel qualitativ hochwertiger als der Rest der Geschichte. Schade, schade, schade.
      Was aber nicht so klar wird: der Zustand der Mutter verschlechtert sich viel zu schnell. Oder: die Kapitel sind zeitlich in grösseren Abständen, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Ein ganzes Buch mit der Mutter im Zentrum hätte ausserdem mehr Zeit und Platz für die einzelnen Stadien und Entwicklungen gelassen. Nun fühlt sich dies zu schnell und unwirklich an.
      Da hätten vielleicht Datumsangaben am Anfang der Kapitel geholfen. Innerhalb weniger Wochen ist nämlich diese Entwicklung (vor allem bei einer so jungen Patientin) total unrealistisch.

      Och man, bitte liebes Buch, ende dramatisch und überraschend, bitte.
      Leider will die Autorin zu viel Handlung, Figuren, Drama auf zu wenig Seiten in zu kurzer Zeit und wird oberflächlich und oberflächlicher. Nun hoffe ich auf einen Schluss, der alles rettet und lese nun weiter :-)

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    3. Wie schon im Leseabschnitt davor: so viele Ungereimtheiten, vielleicht gerade weil so viel verschachtelt dargestellt wird. An dem Schreibstil kann man wirklich nichts auslassen, auch an der Grundidee des Romans nicht, aber vielleicht hätte es genau das sein sollen und nicht noch 10 Überraschungen nebenher.

      Von Lily als Schwester hätte ich mir auch mehr erwartet. Sie verdrängt kurz und das war auch schon ihr großer Auftritt in der Sache. Zoe schreibt sich viel zu viel zu, das wirkt leider kaum authentisch - beispielsweise diese Firmengeschichte, wo sie es mit der Präsentation verbocken (jeder halbwegs normaldenkender Mensch würde dads Ding doch mit seinem Arbeitspartner zusammen reißen?). Andererseits passt es auch wieder zum väterlichen Charakter, denn wie du sagst: was ist bitte sein Problem?

      Ich bin wirklich gespannt, wie du das Ende einschätzt. Ich sage bis dato nix und hülle mich in Schweigen.

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