Gemeinsam lesen #101: Hanya Yanagihara - A Little Life

Hallöchen, ihr Lieben! 
Auch im neuen Jahr weiterhin dabei - heute nehme ich bereits zum 101. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil.  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 
Und nun zu den Fragen für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade A Little Life von Hanya Yanagihara und bin aktuell auf Seite 43. Da ich das Buch im englischen Original lese, es aber seit gestern auch im deutschsprachigen Raum erhältlich ist, verlinke ich euch die Webpräsenz vom Hanser Literaturverlag und natürlich auch dessen Inhaltsangabe. 

Darum geht's:  
Jude, JB, William und Malcolm: vier Männer in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"There was poetry in the subway."


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Hui, ich habe eindeutig die sprachliche Komplexität unterschätzt, ich muss mehr im Original lesen (was wiederum bedeutet, dass ich mehr Zeit bräuchte - ahhh, ein ewiger Teufelskreis!). Aufmerksam auf das Buch bin ich durch zahlreiche andere Blogger, wie die liebe Juliana, geworden, die schon vor eigentlichem Veröffentlichungstermin ordentlich die Werbetrommel gerührt und immer wieder eindrucksvoll geschildert haben, wie sehr sie das Buch doch mitnimmt. Eindrucksvoll ist übrigens auch das Buchcover (im richtigen Moment richtig gut geknipst!) und lässt vermuten, dass es sich ganz sicher um ebenso komplexe Kost handelt. Aber ich betreibe ja weiterhin mein Vorhaben (auch in stressigen Examenszeiten) weniger Einheitsbrei zu lesen. 08/15 sieht man halt überall, hoffentlich ist dies ein wahre Buchperle! 

Gestern Abend habe ich mir nochmal etwas Zeit genommen, um in der Geschichte weiterzulesen - da merkt man als Muttersprachler (und als studierte Germanistin und nun auch Deutschlehrerin) erstmal wieder, was es für Vorteile hat, flüssig und sinnstiftend lesen zu können, und wie langwierig es mit einer Fremdsprache vor sich geht. Inhaltlich werden so nach und nach die vier Hauptfiguren vorgestellt, alles Kerle in meinem Alter, die gerade auf der Suche nach einem günstigen Apartment sind und man bekam auch schon den ersten hint in Bezug auf Jude. Von daher bin ich mal gespannt, wie es sich noch entwickelt. Mit Sicherheit werde ich das Buch nächste Woche noch einmal zeigen. Es hat über 800 Seiten! 

4. Auf welches Buch hast du dich schonmal total gefreut und wurdest enttäuscht?

Da kann ich gleich ein Buch aus dem letzten Jahr nennen: Cody McFadyens Thriller-Comeback Die Stille vor dem Tod. Ich verlinke euch an dieser Stelle auch mal meine Rezension, da ich jetzt nicht ausufern möchte, aber das war echt ein Satz mit X. Ich hatte diesem Buch schon einige Jahre entgegen gefiebert, irgendwann hieß es, der Autor ist so schwer krank, das Buch würde womöglich nie fertig werden. Umso größer dann die Freude, als Cody McFadyen gesundheitlich wieder voll auf der Höhe war und sein Buch pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2016 auf den Markt kam. Leider habe ich es nach dem Lesen wirklich bereut, dafür 23€ ausgegeben zu haben, so wirr und langweilig war es.
  
Welche Geschichte hat sich denn für dich als absoluter Oberflop herausgestellt? Überdies: Welches Buch begleitet euch in dieser Woche? Schreibt es mir in die Kommentare! :-)

Ich wünsche euch einen superguten Tag! 


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Die Aussortierten #5: Laura Kneidl - Light & Darkness - Verlosung!

 Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben! 
Mein Bücherregal platzt bald aus allen Nähten und nicht jedes Buch in eben diesen hat mir so gut gefallen, dass ich es unbedingt behalten möchte. Andere Bücher wiederum waren sehr unterhaltsam, ich werde sie womöglich aber nicht noch einmal lesen. Warum sollen sie also bei mir daheim einstauben? Viele Bücher werden in den öffentlichen Bücherschrank gelegt, damit sie ein neues Zuhause finden. Und einige Bücher möchte ich wiederum an euch zur Adoption freigeben und wie ginge das besser, als mit einer kleinen Verlosung? :-) Auch im Jahr 2017 wird es die Rubrik Die Aussortierten geben, in der ihr für ein Buch in den Lostopf springen könnt. Ich hoffe, dass die Bücher auf diesem Weg noch einmal ordentlich Liebe bekommen, denn zum einfachen Aussetzen sind sie dann doch zu schade.

Disclaimer: Die Bücher sind bereits von mir gelesen, aber der Zustand ist noch so gut, dass ich sie guten Gewissens an euch verlosen kann - Alterserscheinungen, wie zum Beispiel ein gelblicher Buchschnitt oder eine Rundung im Buchrücken gebe ich euch selbstverständlich in der Beschreibung an! 

Und nun zum Buch, das ihr diese Woche adoptieren könnt :-) 

Laura Kneidl - Light&Darkness - Carlsen/Impress - 1. Auflage Juli 2015 


Worum geht es?
Die Existenz von Vampiren, Feen und anderen Paranormalen ist längst kein Geheimnis mehr. Doch ist es ihnen verboten, sich ohne die Begleitung des ihnen zugeteilten Delegierten in der Öffentlichkeit zu bewegen. Ausgerechnet bei der warmherzigen Light versagt jedoch das raffinierte Auswahlsystem: Ihr erster Paranormaler ist der rebellische und entgegen aller Regeln männliche Dämon Dante. Und schon bald muss sie sich fragen, ob sie ihn vor der Menschheit oder sich selbst vor ihm schützen muss…

Ich habe mir Light&Darkness von Laura Kneidl im Jahr 2015 im Rahmen der Impress-Printversionen gekauft. Die Taschenbücher sind vom Format her ein wenig kleiner, als "normale" Taschenbücher und waren daher zu diesem Zeitpunkt für 4,99€ zu haben. Seither versauerte Light&Darkness aber bei mir im Buchregal und knapp eineinhalb Jahre später bin ich mir ziemlich sicher, dass ich die Geschichte so schnell nicht lesen werde. Daher könnt ihr für diese ungelesene und daher wie neue Geschichte sehr gerne in den Lostopf hüpfen!

Die Teilnahmebedingungen

  • Keine Verlosung ohne Kommentarfrage, ist ja logisch und das geht auch anonym :-) Welches Buch liegt druckfrisch in deinem Buchregal und wartet darauf, von dir gelesen zu werden? 
  • Ihr werdet bei einem möglichen Gewinn per Email kontaktiert, daher brauche ich auch eine gültige Emailadresse von euch (wer keine Emailadresse hinterlässt, kann bei einem möglichen Gewinn nicht kontaktiert werden!). 
  • Wenn ihr teilnehmen wollt, allerdings noch keine 18 Jahre alt seid, braucht ihr bei einem möglichen Gewinn unbedingt die Einverständniserklärung eurer Eltern.
  • Die Verlosung läuft bis nächste Woche Samstag, den 4. Februar 2017, bis 23.59Uhr. Dann wird die Kommentarfunktion ausgeschaltet und die Gewinner via Zufallsgenerator ausgelost. Die Gewinner werde ich dann am Sonntagabend, den 5. Februar 2017, hier auf dem Blog bekannt geben und natürlich auch per Email kontaktieren! (mit Abschicken des Kommentars erklärst Du dich also damit einverstanden, dass ich deinen Vornamen hier auf dem Blog veröffentliche. Alle anderen persönlichen Daten, Adresse etc., werden selbstverständlich nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht!).
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Teilnehmen dürfen alle mit einem Wohnsitz in Deutschland, Luxemburg, Österreich und Schweiz :) 
  • Die Gewinn wird unversichert verschickt.

Ich hoffe, ich kann euch mit dieser neuen Rubrik auch im neuen Jahr eine kleine Freude machen und somit auch mein Bücherregal ein wenig entlasten. Ich drücke euch alle Daumen und wünsche ganz viel Glück! :-)

 
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Buchige Neuzugänge von Oktober '16 bis jetzt

Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben!
Der letzte Neuzugänge-Beitrag ist schon wieder ein Weilchen her. In dieser Zeit ist aber doch wieder das ein oder andere Buch eingezogen. Insbesondere die Frankfurter Buchmesse hat zum Buchkauf angeregt, aber auch vor, während und nach Weihnachten durften sich neue Geschichten ins Buchregal gesellen. Im Vergleich zum letzten Neuzugänge-Post sind diesmal deutlich weniger eBooks eingezogen (nicht mit auf dem Bild), stattdessen wieder ausgiebig Printversionen, von denen ich aber bereits auch schon einiges weggelesen habe. Ein aktueller SuB-Stand folgt dann am Ende des Beitrags. Erstmal zu den Neuzugängen:
In gut drei Monaten sind also insgesamt 17 Bücher eingezogen, von denen bereits fünf als gelesen zu verbuchen sind. Die Anzahl der selbstgekauften Bücher überwiegt auch diesmal wieder, nur um auch mal aufzuzeigen, dass Buchblogger eben nicht den Gratisbüchern hinterherhechten. Außerdem habe ich meine Wunschliste massiv abgearbeitet, alles, was ich lesen wollte, wurde auch ohne groß zu zögern gekauft. So steht die Wunschliste gerade bei Null (ja, kein Spaß!) und ich freue mich wirklich über jedes einzelne Buch. 

Der aktuelle SuB-Stand

Im letzten Beitrag hatte ich ja bereits erzählt, dass ich überlege, meinen SuB mal auszusortieren. Diese Überlegung habe ich schließlich in die Tat umgesetzt und auch in den Weihnachtsferien und in den Wochen danach bin ich erneut mein Buchregal durchgegangen und habe gnadenlos nochmal ein paar Bücher aussortiert, die ich wohl doch nicht mehr lesen werde. Es waren dann zwar "nur" fünf Geschichten, und bei zwei Büchern hadere ich auch noch mit mir, aber prinzipiell ist das schonmal ein gutes Gefühl zu wissen, dass auf dem SuB tatsächlich nur noch Bücher sind, die ich jetzt zu diesem Zeitpunkt wirklich unbedingt lesen will. Einige meiner aussortierten Bücher bringe ich wieder zum öffentlichen Bücherregal, andere verlose ich wiederum hier auf dem Blog. Momentan schwebt mein SuB also bei der magischen 100. Wenn es dabei bleibt, wäre das prima! Wenn die Zahl unter die 100 runter, wäre dies noch besser. Ich bleibe also dran!  

Wie schaut es mit euren Neuzugängen aus? Was durfte in den letzten Wochen bei euch einziehen und was macht euer SuB? Schreibt ihr mir in die Kommentare!

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag, wir lesen uns hier am Sonntag wieder :-) 


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Gemeinsam lesen #100: Mika&Liz / Das Rosie-Projekt

Hallöchen, ihr Lieben! 
Auch im neuen Jahr weiterhin dabei - heute nehme ich bereits zum 100. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil. Schon 100 Wochen gemeinsam gelesen, hammerhart!  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 
Und nun zu den Fragen für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese noch immer an Mika & Liz von Nicole Obermeier und bin aktuell, weil es ein eBook ist, bei 37%. Außerdem habe ich noch ein Hörbuch begonnen, nämlich Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion. Hier bin ich gerade bei Kapitel 39 von insgesamt 78 Kapiteln.

Darum geht's in Mika&Liz von Nicole Obermeier:  
Liz Thienemann ist jung, hübsch und ihr Freund ist ein gefragtes Model. Außerdem ist sie klug und nach jahrelanger Arbeit will sie nun endlich den Lohn einfahren: Die Beförderung durch ihren Vater zur Juniorgeschäftsführerin. Doch ein anderer bekommt die Stelle und von da an scheint Liz‘ Leben auseinanderzufallen. Ihr Freund betrügt sie mit ihrer besten Freundin und ihr Vater rät ihr lediglich, einen Modeblog zu gründen. Auf einmal ohne Perspektive und Ziel in ihrem bisher so durchgeplanten Lebenslauf, trifft sie aus heiterem Himmel Mika, steigt in seinen VW-Bus und begibt sich auf die Reise ihres Lebens. Und am Ende begreift sie, dass man manchmal sein Herz verlieren muss, damit ein anderer es findet und sicher verwahrt…
Darum geht's in Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion: 
Don Tillman ist hochintelligent, sportlich, erfolgreich – und er will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.
Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.
 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite/im aktuellen Hörkapitel?

Mika&Liz: "Mika hatte natürlich recht."

Das Rosie-Projekt: "Du hast was gesagt?"

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Mit Mika&Liz von der lieben Nicole bin ich gerade etwas hinterher, ich kam in der letzten Woche wieder viel zu wenig zum Lesen. Meine Lesezeit habe ich da vor allem beim Locken machen reingeholt. Was soll man auch sonst machen, wenn die Haare gerade auf dem Lockeneisen erhitzt werden? Weitergeblättert wird dann mit der Nase oder dem Ellbogen, das geht auf so einem eReader ganz gut, kann ich nur empfehlen! Verrückter wird es nun nicht mehr, versprochen - aber ihr könnt mich in den Kommentaren gerne wissen lassen, ob ihr auch so verrückte eReader-Nutzer seid :-)  

Ansonsten muss ich sagen, dass ich noch immer ein größerer Ben & Judy (hier geht es zur Rezension)-Fan bin. Mir liegen die bisherigen Charaktere in Mika & Liz einfach nicht so sehr, aber jetzt kommt Mika endlich mal ins Spiel und ich hoffe sehr, dass mich die Geschichte dann noch mit sich reißen kann. Es sind ja noch mehr als 60%, die alles wett machen können. Aber ich finde es sehr schön, dass Nicole eine Pinterest-Pinnwand zum Buch hat, ich konnte es zu Beginn gar nicht glauben, was der Mika da alles in seinem VW-Bulli eingebaut haben soll, aber es geht tatsächlich!

Dann habe ich in der letzten Woche noch ein Hörbuch angefangen (zum Gesicht anmalen eine prima Hörbeschäftigung), welches zeitgleich auch ein Buch auf meinem SuB ist/war. Das Rosie-Projekt gefällt mir auch vorgelesen (von Robert Stadlober) richtig gut. Ich feier Don Tillman mit all seinen Eigenarten und hätte mir die Geschichte vielleicht schon viel früher einmal vornehmen sollen. 

4. Schaffst du es 3 Monate ohne Buchkauf auszukommen? Wenn nein, warum?

Wieso gibt es kein "Wenn ja, warum?"? Ich denke nämlich schon, dass ich es drei Monate aushalten könnte. Mein SuB gibt schließlich so einiges an Büchern her, die ich in dieser Zeit stattdessen weglese. Wenn der es nicht mehr bringt, gibt es ja gottseidank noch Bibliotheken, juhu! Außerdem erfordern besondere Zeiten im Leben ja auch noch Aufmerksamkeit (was ist, wenn man sich gerade mal keine Bücher leisten kann? Oder man sich gerade auf Weltreise befindet und der Rucksack nicht allzu viel Platz hergibt?), da kommt man weder zum Buchkauf (ach, du Schreck!) noch zum Lesen an sich (nicht dein Ernst?). Alles eine Frage der Einstellung und der Sichtweise würde ich sagen. Und natürlich auch vor dem Hintergrund, ob man drei Monate am Stück kein Buch kaufen WILL.
  
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch DU das packen würdest, oder? Überdies: Welches Buch begleitet euch in dieser Woche? Schreibt es mir in die Kommentare! :-)

Ich wünsche euch einen superguten Tag! 


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Ein paar Worte zu... Gavin Extence - Libellen im Kopf

   Gavin Extence Libellen im Kopf
Gegenwartsliteratur | Hardcover, 352 Seiten | Limes | Preis: 19,99€  | erschienen am 14. November 2016 | ISBN: 9783809026341 | Hier bestellen: Thalia eBook *amazon


Worum geht es?

Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …

Wie hat es mir gefallen?

"Das ist kein Scherz. Er war schon tot, als ich reinkam. Er sitzt in seinem Sessel." "Tot?" "Tot." "Wie jetzt - richtig tot"? "Hergott noch mal! Was gibt's denn sonst noch? Fast tot? Ein bisschen tot? Er ist tot! Einfach nur tot! Kalt und steif." Warum vertraute bloß niemand meinem Urteil in dieser Angelegenheit? "Wow, das ist..." Er verstummte, senkte den Blick und runzelte die Stirn. "Ähm." "Was ist?" "Du hast dir trotzdem die Tomaten genommen?" (S. 14f)
Kurios, merkwürdig, aber doch witzig zugleich beginnt die Geschichte um Abby. Gavin Extence wirft den Leser hier in eine Situationskomik, die auf den ersten Blick, vor allem aber in Hinblick auf die Grundthematik des Buches, vielleicht gar nicht des Lachens würdig erscheint, und doch kam ich als Leserin nicht umhin, eben genau dies zutun.

Abbys Geschichte ist eigentlich alles andere als lustig. Sie leidet an der psychischen Krankheit Bipolare Störung. Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Mal himmelhochjauchzend gepaart mit Hyperaktivität, Euphorie und Gereiztheit und dann wieder stark depressiv, ganz im Einklang mit tiefer Traurig- und Antriebslosigkeit. Der Leser weiß schon zu Beginn, dass Abby psychisch nicht gänzlich auf der Höhe ist, Aktion und Reaktion ihrerseits wollen nie so wirklich zusammen passen. Mit dem Fund ihres toten Nachbarn kippt jedoch der Schalter und wir begleiten Abby, in manchen Situationen ohnehin schon merkwürdig verhaltend, durchgehend durch eben diese Höhen und Tiefen auf ihrem Weg in die Abwärtsspirale - zu Beginn noch mit ihr lachend, gen Ende hin doch immer ernster und mitfühlend. 
Als ich mit meiner Lobeshymne auf mich selbst geendet hatte, saß sie einen Moment lang mit steinerndem Gesicht da. Dann sagte sie:" Okay, das ist nun wirklich etwas, das wir unbedingt im Auge behalten sollten." Sex, Drogen und Schlaflosigkeit - dafür brauchten wir drei Augen. Viel mehr Probleme durften es nicht werden, schließlich hatten wir nur vier. (S. 66) 
Gavin Extence war zu seiner Zeit selbst manisch depressiv, wer könnte so eine Geschichte also besser erzählen? Vielleicht macht auch gerade dieses Detail die Geschichte so besonders, denn auf einen Außenstehenden wirken Abbys Handlungsabsichten in erster Linie erstmal verrückt komisch, die Betroffenden selbst aber fühlen sich meist nur eines: unverstanden - und das wird in Libellen im Kopf wunderbar deutlich. Seine eigenen Erfahrungen konnte Gavin Extence hier geschickt in die Grundstory miteinflechten, ohne dabei unsympathisch belehrend daherzukommen. Die Figur Abby war für mich beim Lesen durchweg wie eine witzige, schlagfertige Freundin, die atemlos ihre nicht weniger spannende Geschichte in allen Details erzählt. Sie findet ihren toten Nachbarn, verstrickt sich in zwei waghalsige Journalismus-Jobs, versucht mit der neuen Frau ihres Vaters klarzukommen, ihre Beziehung mit Beck aufrecht zu erhalten und kann so gar nicht nachvollziehen, wieso sich ihre Therapeutin Dr. Barbara so stringent gegen Drogen ausspricht. 

All diese Ereignisse könnten für ein ganzes Leben reichen, tatsächlich aber erstreckt sich die Handlung bis zum mental breakdown über nur wenige Tage. So atemlos und spannend Abby erzählt, so Atem anhaltend und gespannt folgt ihr der Leser. Durch den flotten, saloppen und dennoch bildhaften Schreibstil ist vor allem dies überhaupt gar kein Problem. Man könnte meinen, einen Thriller vorliegen zu haben, so ist es bei all den Fakten aber nicht. Es ist eher ein bisschen so, als würde man selbst Achterbahn fahren, alles geht wahnsinnig schnell, der Kopf wird ordentlich geschüttelt und dann bleibt die Zeit bis zum großen Sturz nach unten stehen. 
Das ist ein urmenschliches Problem, mit dem sich kein anderes Lebewesen herumschlagen muss: die Fähigkeit, in mehreren Zeiten gleichzeitig zu leiden - die Vergangenheit zu beklagen, an der Gegenwart zu verweifeln und die Zukunft zu fürchten. Wenn es die Ärzte gut mit mir meinten, würden sie mir eine Lobotomie verpassen. Aber das war mir nicht vergönnt; ich war zur falschen Zeit geboren. (S. 202f) 
Das Erzähltempo wechselt, die Achterbahnfahrt ist vorbei. Abby wird eingewiesen und muss sich einen harten Weg erkämpfen, um wieder Gesundheit zu erlangen. Die Besteigung des Mount Everest beschreibt es nichtmal in Ansätzen.
Ich zuckte mit den Schultern. "Sie suchen ständig nach Schubladen für uns." Wir rauchten den Rest unserer Zigaretten ohne viele Worte. Es gab ja auch nichts weiter zu sagen. (S. 221) 
Gerade in der zweiten Hälfte des Buches wird deutlich, wie stark Abbys Symptome eigentlich schon ausgeprägt waren. Gleichzeitig greift Extence eine Vielzahl von Vorurteilen in Bezug auf manisch Depressive auf, macht aber auch deutlich, wie hilflos Abbys Umfeld eigentlich ist, denn dieses verknotete Wollknäuel ist weder von außen noch von innen leicht zu entknoten. Vor allem Beck, Abbys Freund, hadert sehr mit sich und stellt die Beziehung zu Abby mal weniger, mal mehr infrage - an Sympathie büßt aber auch er an keiner Stelle ein. Auch wenn die klinischen Kapitel mit weniger Antrieb daherkommen, verfolgt man weiterhin gespannt Abbys Rückkehr ins Leben und denkt nach Beenden des Buches und auch noch eine ganze Weile später über die Thematik nach.

Mir hatte ja bereits Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat sehr gut gefallen, weil es mit gesellschaftliche Konventionen bricht. So waren meine Erwartungen an das zweite Buch aus Gavin Extence' Feder nicht gerade tiefgesetzt. Aber auch mit Libellen im Kopf konnte der Autor mich von seinem Talent, fiktionale Geschichten realistisch, detailgetreu und spannend zu erzählen, überzeugen - sein Nachwort hat mich zudem sehr berührt. Libellen im Kopf ist für mich ein Jahreshighlight im Jahr 2017 und jedes Lesen wert!
 

Lieblinks

Hier findet ihr das Buch auch nochmal auf der Verlagswebsite

Ein riesiges Dankeschön auch an das Team vom Limes Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars - ihr habe mich sehr gefreut!



 Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag :-)
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Mein Bullet Journal Set Up & (Buch-)Blogger Freebie



Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben!
Nach einem halben Jahr intensiver Beschäftigung mit Weeklies und Dailies, diverser Stiftanschaffungen und Rumgedoodleei will ich euch heute endlich mal mein Bullet Journal zeigen. Überall wird geplant, getrackt und getombowt, das Bullet Journaling ist neben der Filofaxerei und dem Happy Planning gerade das Planer/Kalender-Thema überhaupt! Dabei hatte es eigentlich mal ganz minimalistisch angefangen - die Idee hinter dem Bullet Journal (ein analoges System für das digitale Zeitalter) könnt ihr hier nachlesen. Mittlerweile ist das Bullet Journal für mich (und für viele andere wohl auch) mehr als nur Minimalismus. Sucht man auf Plattformen wie Pinterest oder Instagram mal nach Inhalten mit dem Hashtag Bullet Journal, erstreckt sich dem Betrachter eine künstlerische Fotostrecke kreativer Ergüsse! Von regenbogenpupsenden Einhörnern bis hin zu detailgetreuen Bleistiftzeichnungen wird ein einfacher Kalender oder eine simple To Do-Liste zum wahren Augenschmaus. Post-Its sind von gestern, wir tracken (= verfolgen) unser Leben, damit viele gute Dinge zur Gewohnheit werden! Okay, zugegeben, ganz so bewusstseinsverändernt wird ein Bullet Journal wohl nicht sein, und jede Selbstoptimierung hat auch mal ihr Ende. Nichtsdestotrotz habe ich schon lange keinen Kalender mehr so euphorisch befüllt und nach meinen Vorstellungen gestaltet, wie eben das Leuchtturm1917-Notizbuch dotted aka mein Bullet Journal

Eine kleine Kalender-Geschichte...

Angefangen hatte es eigentlich nur mit einigen Instagramposts und YouTube-Videos der lieben Jasmin von Tea&Twigs, in der sie eben ihr Kalenderprinzip vorstellte. Ich für meinen Teil führe seit jeher schon einen Planer. Zu Abi-Zeiten waren es noch die kostenlosen Schulplaner (Hausaufgabenhefte waren zu dieser Zeit schon out), welche dann aufwändig mit Bildern und selbstklebender Folie aufgehübscht wurden. Zur Studienzeit war ich dann ein begeisterter Nutzer der TeNeues-Kalender, insbesondere die Glamour- oder Audrey Hepburn-Ausgaben (sowohl Magneto als auch Ringbuch) haben mich jährlich echt begeistern können und die innenliegenden Illustrationen und Kunstdrucke finde ich noch heute wunderschön.

Ich brauche aber mehr Platz!

Mit dem Beginn des Referendariats dachte ich dann aber, dass ich jetzt einen anderen Kalender brauche, vor allem einen, mit sehr viel mehr Platz. Also kaufte ich mir ein Moleskine-Wochenkalender in groß als Softcover. ... um ihn dann nur bis einschließlich Februar zu benutzen. Denn was mich bei diesen ganzen Taschenkalendern eigentlich schon immer aufgeregt hat, ist dass die mir vorschreiben wollen, wie viel Platz ich denn jetzt für eine Sache benötige. Was sollen überhaupt diese ganzen Info-Seiten vorab? Wieso nur drei Seiten für Notizen am Ende? So viel beschreibe ich wenn's mal ganz brenzlig ist schon an einem Tag. Und ein 3cm-großes längliches Kästchen um To-Dos einzutragen, wirklich? Mit all diesem Unverständnis wurde ich also mit dem Bullet Journaling konfrontiert und ich finde die Idee insgesamt und wie jeder sie für sich umsetzt, einfach großartig. 

Wer die Wahl hat...

Ich kann mir selbst überlegen, was ich alles für meinen Kalender brauche und ich habe unendlich viel Platz, um all das zu notieren, was mir persönlich wichtig ist - mittlerweile geht dies weit über das einfache Kalendersystem hinaus: Yoga-Einheiten, Essensideen, Redaktionsplan für den Blog, Project-Summaries und dann bleibt trotzdem noch Platz für die täglich anfallenden Notizen. Natürlich braucht es dafür kein teures Notizbuch, ein herkömmliches reicht da auch aus, vor allem wenn man sich erstmal ausprobieren will. Aber mir persönlich sagen die Leuchtturm-Notizbücher sehr zu, ich mag die Papierqualität und die knalligen Looks. Es hat außerdem gleich zwei Lesebändchen, ein vorgefertigtes Inhaltsverzeichnis und natürlich die obligatorische Papiertasche am hinteren Buchdeckel. Ein strapazierfähiges Stoff-Gummiband hält das Bullet Journal zusammen. Es gibt aber auch noch zig andere Firmen, die Bullet Journals herausgeben. Moleskine gehört auch dazu.

Die Anfänge 

Mein erstes Bullet Journal hat dann auch noch eine kleine Reise hinter sich. Ich kaufte es während meines Amsterdam-Aufenthaltes in den letzten Sommerferien. Bei meinem Abstecher in Erfurt befüllte ich das quietschgelbe Buch dann erstmal mit Leben... oder auch allen Dingen, die ich auf Pinterest/Instagram/YouTube schön fand, und die da nun rein sollten. Das war zu Beginn noch alles recht unkoordiniert, aber so soll es eben auch sein. Diese Woche mal so, nächsten Monat dann ganz anders. Einige Seiten sind nur zeitweise nützlich, andere verschwinden wieder. Wochenzitate: mal ja, mal nein. In diesen Weekly Logs wird gedoodelt, in den nächsten wieder weniger. So sah jedenfalls das Anfangs-Set Up aus: ein Symbol-Key, ein schon sehr voller Index und mein Level 10 Life. Was es mit Letzterem auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen.

In progess...

Hier mal ein paar Monthly, Weekly und Daily Spreads/Logs: 


Ihr seht schon, da hat sich über Wochen einiges verändert. Aber es sind auch neue Dinge hinzugekommen, beispielsweise ein Reading- oder Yoga-Tracker. Auch auf meine grateful-Seite möchte ich nicht verzichten. Richtig hilfreich, und ich frage mich ernsthaft, wieso ich da noch nicht drüber gestolpert bin, war für mich aber vor allem ein Project Summary. Dieses habe ich erstmals für einen Unterrichtsbesuch ausprobiert und muss sagen, dass es mir eine riesige Hilfe war, alle Steps so strukturiert auf zwei DinA5 zu haben, in Kombination mit einem brain dump? Unschlagbar! Falls sich also mal ein Referendar hierher verirrt: Probier es doch mal so ;-) Ansonsten eignen sich Project Summaries aber für alle, der Name sagt es ja schon, Projekte!


Punkt, Punkt, Komma, Strich...

Was natürlich auch einen großen Reiz beim Bullet Journal ausmacht ist das Handlettering, beziehungsweise generell die Colouration des Ganzen. Ganz stark gehyped und offensichtlich auch ihren Hype wert sind ja die Tombow-Pens (rund 4€ pro Stück) Eine Anschaffung, die ich erst wage, wenn ich ein richtiges Lehrergehalt habe, haha. Ich hatte stattdessen mit den Sakura Koi Coloring Brush Pens begonnen (rund 2,70€ pro Stück), die an sich auch einen guten Job machen und auch hervorragend für Aquarell geeignet sind, allerdings ist mir die Spitze einfach zu nachgiebig. Deshalb wechselte ich zu den Faber Castell PITT Artist Pens, die wiederum nicht so für Aquarell geeignet sind, dafür in ihrer Spitze widerstandsfähiger (rund 3€ pro Stück). Ansonsten benutze ich nebst Lineal, Bleistift und Radiergummi (Vorzeichnen ist häufig angesagt) noch den Edding Office Liner für feine Schriften und den Edding 1200 Pen für makantere Zeichnungen etc., beides erschwingliche Liner (nicht teurer als 2€).

Mein Bullet Journal Set Up für 2017 

Für das neue Jahr durfte viel Altbewährtes bleiben, aber es durften auch ein paar Neuerungen rein. So gibt es nun den Future Log, eine ganz ausgefuchste Bezeichnung für Jahresübersicht. So lassen sich Termine eben besser einplanen. Weiterhin habe ich aus der Bullet Journal Community die Idee entnommen, dass eigene Jahr mit einem Wort zu beschreiben, beziehungsweise im Verlauf des Jahres immer weitere Wörter, die eben zum Jahr passen, hinzuzufügen. Fand ich nett, mal sehen, ob ich es nutze. Eine Buchjahresübersicht durfte diesmal auch nicht fehlen. Außerdem habe ich für den Januar diesmal eine etwas andere Sportseite eingerichtet, denn ich nehme derzeit an der Yoga-Challenge von Mady Morrison teil, die ersetzt sozusagen den normalen Tracker. 

Redaktionsplan & (Buch-)Blogger Freebie

Außerdem habe ich mich über den Jahreswechsel und beim Set Up für das neue Bullet Journal mit dem Redaktionsplan auseinander gesetzt. Ich würde für meinen Blog behaupten, dass ich schon sehr strukturiert bin und eine besondere Regelmäßigkeit für Beiträge etabliert habe, aber ein Überblick und vor allem eine Checkliste kann ja nie schaden - sagte die Checklisten-Queen. Bei meiner Recherche auf Pinterest, Etsy und Creative Market wurde ich aber eher nur so semifündig. Ständig fehlte etwas bei dem einen Redaktionplan, was der andere zwar beinhaltete, aber dem fehlte dann auch wieder irgendwas. Also  habe ich entschlossen, dass ich mir für meine Blogbedürfnisse einfach einen eigenen Redaktionsplan erstelle, der meinen Bedürfnissen auch entspricht. Tada, das issa!
Mir war vor allem eine Monatsübersicht sehr wichtig. Die hier vorliegende könnte zwar platztechnisch noch optimiert werden, aber für den ersten Versuch ist sie ganz in Ordnung. In Din A4 sieht die Sache natürlich nochmal anders aus. Weiterhin habe ich auch überlegt, dass eine vierwöchige Übersicht wahrscheinlich zu knapp bemessen ist, vor allem wenn der Monat am Ende einerWoche beginnt und dadurch in einer fünften oder gar sechsten Woche endet. Zudem ist es für mich praktisch wenn ich auch noch einen kleinen Ausblick auf den kommenden Monat habe, deshalb habe ich mich für eine sechswöchige Übersicht entschieden. 

Platz für Blogpost-Ideen sind immer praktisch und wenn für den jeweiligen Blogmonat ein wichtiges To Do ansteht (zum Beispiel mal das Mediakit aktualisieren), kann es auch auf dieser Übersicht notiert werden. Manche Blogger setzen sich regelmäßig Ziele. Das kann von mehr Followern über eine tolle Kooperation bin hin zu einem Blogmonat (jeden Tag ein Beitrag) fast alles sein, deshalb darf so etwas auch nicht fehlen - meiner Meinung nach. Die Ziele kann man dann auch entsprechend abhaken (Smileys funktionieren nicht nur bei Kiddies!). 

Die Checkliste war mir persönlich auch sehr wichtig, denn es gibt ja immer mal den ein oder anderen Beitrag, in dem besonders viel Herzblut stecken soll und schließlich auch steckt. Doch der Weg dorthin kann manchmal wie ein kleiner Irrgarten sein, daher ist ein Leitfaden nie verkehrt. Hier war mir vor allem der Platz für eine Mindmap wichtig, und mag sie noch so klein sein. SEO-orientierte Schreiber müssen sich vielleicht auch den ein oder anderen Key notieren, dafür ist auf dem Template Platz sowie auch für Affiliate-Programme. Wenn der Beitrag fertig geschrieben ist (Progess-Spalte), muss er natürlich noch in Umlauf gebracht werden. Dafür ist die Social Media-Spalte da, die sich nun auf die Plattformen bezieht, die mein Blog regelmäßig aufgreift. Auch nicht unwichtig: wie war eigentlich das Feedback zum Beitrag? Gibt es Optimierungsvorschläge? Auch dafür ist ein kleines Feldchen vorgesehen. 

Und da Sharing bekanntlich Caring ist und ich eben genau solch ein Template gesucht habe, möchte ich all jenen, die ebenso auf der Suche nach einem Redaktionsplan plus Checkliste sind, die meinen anbieten, natürlich kostenlos und frei von follower-fishing! Gerne darfst du den Redaktionsplan plus Checkliste für deinen Blog nutzen oder er dient dir als Inspirationsquelle für deinen eigene Kreation :-) 


So, das ist es nun mein Bullet Journal, sowohl in progress als auch für das Jahr 2017. Ich hoffe, ihr stört euch nicht an der Bilderflut und konntet so einen kleinen Eindruck für euch mitnehmen. Und vielleicht werdet ihr ja nun auch exzessive Bullet Journaler, wer weiß :-) ! Wer noch mehr Inspiration sucht, der wird vielleicht in den Lieblinks fündig. 

Lieblinks




Zeigt mir gerne eure Bullet Journals, ob auf dem Blog oder über Instagram oder anderswo :-) Welches Planersystem benutzt ihr für 2017? 

Habt einen wunderbaren Tag, wir lesen uns hier am Sonntag wieder :-) 
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Gemeinsam lesen #99: Nicole Obermeier - Mika & Liz (Verlier dein Herz)

Hallöchen, ihr Lieben! 
Auch im neuen Jahr weiterhin dabei - heute nehme ich bereits zum 99. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil.  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 
Und nun zu den Fragen für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Mika & Liz von Nicole Obermeier und bin aktuell, weil es ein eBook ist, bei 8%

Darum geht's:  
Liz Thienemann ist jung, hübsch und ihr Freund ist ein gefragtes Model. Außerdem ist sie klug und nach jahrelanger Arbeit will sie nun endlich den Lohn einfahren: Die Beförderung durch ihren Vater zur Juniorgeschäftsführerin. Doch ein anderer bekommt die Stelle und von da an scheint Liz‘ Leben auseinanderzufallen. Ihr Freund betrügt sie mit ihrer besten Freundin und ihr Vater rät ihr lediglich, einen Modeblog zu gründen. Auf einmal ohne Perspektive und Ziel in ihrem bisher so durchgeplanten Lebenslauf, trifft sie aus heiterem Himmel Mika, steigt in seinen VW-Bus und begibt sich auf die Reise ihres Lebens. Und am Ende begreift sie, dass man manchmal sein Herz verlieren muss, damit ein anderer es findet und sicher verwahrt…
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite/im aktuellen Hörkapitel?

"Anna läuft mir über den Weg und mustert mich."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Nicole hat es wieder getan, wuho! Am letzten Freitag wurde ihr zweiter Roman Mika & Liz bei Forever veröffentlicht. Überraschend gut fand ich bereits Ben & Judy (hier geht es zur Rezension), weshalb ich auch den zweiten Band aus dieser Reihe lesen wollte, selbst wenn dies hier nun nicht mein allerliebstes Genre ist - Loyalität ist alles, Leute! Trotzdem muss ich mit den Personen erstmal warm werden, sie sind mir noch nicht so sympathisch, wie es bei "Ben & Judy" der Fall war. Aber ich bin da guter Dinge. Liz muss nur unbedingt die Schmalzlocke Raúl loswerden, haha!

4. Belastet dich ein hoher SuB oder erfreust du dich daran?

Ich habe mir mal erlaubt, die Frage erneut abzuändern. Ich fang jetzt nicht an zu heulen, wenn ich in mein goodreads-Regal schaue und auf die Zahl 100 blicke. Also scheint mein Belastungsfaktor gering zu sein. Nichtsdestotrotz ist für mich eine Zahl 100 schon gewaltig, und das ist meine persönliche Einstellung. Diese ganzen Diskussionen darum, wie groß oder klein ein SuB zu sein hat, sollen ruhig andere für mich austragen (vor allem diese um die Thematik "Kaufsucht"). Ich spreche da vollkommen für mich und wie andere es halten oder was sie davon halten, ist mir ziemlich egal - das liest sich jetzt ein wenig komisch, aber ich hoffe, ihr versteht, wie es gemeint ist. Mir persönlich ist daran gelegen, die Zahl auf jeden Fall dauerhaft zu reduzieren, einfach weil ich mir manchmal Bücher aus einem Affekt heraus kaufe, die ich dann Monate später doch wieder aussortiere, da ich das Interesse an der Geschichte verloren habe oder mich dem Ganzen entwachsen fühle. Das muss einfach nicht sein und auch wenn mir der Gedanke einer eigenen Bibliothek sehr imponiert, ist mir das Angebot bei 100 Büchern schon gar nicht mehr überschaubar genug. Bei einem SuB von 20 hätte ich immernoch genauso viel Auswahl unterschiedlicher Genre, da aber erstmal wieder hinzukommen, gestaltet sich bei all der Anfixerei in der Buchblogger-Community echt als schwierig. Mein SuB steigt übrigens auch erst so an, seit ich diesen Buchblog hier habe, vor knapp vier Jahren sah das hier alles noch ganz anders aus :-)
  
Wie stehst du zu deinem SuB? Überdies: Welches Buch begleitet euch in dieser Woche? Schreibt es mir in die Kommentare! :-)

Ich wünsche euch einen superguten Tag! 


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