DIY - Washi-Tape Lesezeichen

Hallöchen ihr Lieben! 
Heute habe ich mal etwas höchst ungewöhnliches für den Blog: ein DIY - Lesezeichen aus Büroklammern und Washitape! Ich hatte diese Idee vor einigen Tagen im Facebook-Netzwerk gesehen und musste das einfach nachmachen, denn ich habe Washitape en masse und Lesezeichen beziehungsweise generell bookmarks kann man ja auch nie genug haben! Leider finde ich das Video in diesem Heuhaufen von Blogeinträgen partout nicht wieder, weiß jedoch, dass das Mädchen die Inspiration für diese Lesezeichen bei Keri Ann gesehen hat, deshalb verlinke ich euch erstmal diesen Eintrag an dieser Stelle

Anmerkung der Redaktion (na sowas wollte ich schon immer mal schreiben!): Ich habe besagte Dame wiedergefunden, wuhu! Dabei handelt es sich um die Literaturtouristin Bianca! Ihren Blog verlinke ich euch hier und wenn ihr hier klickt, kommt ihr zum DIY-Video! 

Ich habe auch schon einige dieser Lesezeichen unter die Leute gebracht (und weil ich so stolz bin, dass mein Gebasteltes auch mal gut aussieht, haha), also durchaus auch eine süße Idee zum Verschenken!
Aber erstmal, alles was ihr für die Lesezeichen benötigt: 
 Washi-Tape eurer Wahl, Büroklammern (ich habe mir für jene mit Plastik entschieden) und eine feine Schere. Das war es auch schon!
Und so geht's: Als erstes müsst ihr das äußere Ende eurer Büroklammer (keine Ahnung, wie das heißt, haha) zu einem 90 Grad-Winkel zurecht biegen. Dann nehmt ihr euer Washi-Tape und messt etwa zweifingerbreites Band ab und schneidet dies von eurer Rolle. Für den nächsten Schritt hat es mir geholfen, das Tape zwischen Zeige- und Mittelfinger, sowie Daumen und Ringfinger festzuhalten. Dann nehmt ihr eure gebogene Büroklammer und hängt sie mit dem äußeren Ende einfach ein. Geht dabei nicht zu nah an den Rand, von euch links gesehen, sondern lasst vielleicht 1mm Platz. Das restliche Gestell hängt rechts runter. Jetzt kommt der tricky-Part! Ihr legt die Ende des Washi-Tapes jeweils aufeinander und schließt somit das äußere Ende eurer Büroklammer ein. Das ist ein bisschen friemelig, bekommt man aber schnell hin. 
Wenn die Enden des Washi-Tapes ordentlich aufeinander liegen, müsst ihr nur noch alles glatt falzen, beziehungsweise streichen. Ihr biegt das äußere Ende eurer Büroklammer zurück in die ursprüngliche Form und nehmt dann eure feine Schere (in meinem Fall eine Nagelschere), um ein Muster eurer Wahl ins Tape zu schneiden. Ich habe mich für Fähnchen entschieden, aber Wimpel gehen beispielsweise auch, oder abgerundete Ecken, oder Zacken ... oderoderoder! 
Und so sieht dann euer fertiges Lesezeichen aus! 
Ich hatte noch Riesen-Büroklammern da und wollte auch diese verschönern. Dazu habe ich das Washi-Tape einfach doppelt gelegt, wie ihr auf folgender Collage sehen könnt: 
Wenn ihr das Washi-Tape doppelt gelegt habt, verfahrt ihr genauso wie oben bereits beschrieben :-) 
Und so sehen dann beide Lesezeichen zusammen aus. Ich finde es total cool! Hier habe ich euch noch weitere Washi-Tape Lesezeichen-DIY verlinkt, die ich auch total sehenswert finde:


 Ich hoffe, euch hat dieser kleine DIY-Ausflug gefallen! Schreibt mir gerne in die Kommentare, wie es euch gefällt! 

Habt einen schönen Tag und nicht vergessen! Noch bis einschließlich morgen könnt ihr am Blogger schenken Lesefreude-Gewinnspiel teilnehmen. Um teilzunehmen, einfach hier klicken!


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Gemeinsam lesen #16


Hallöchen ihr Lieben! 
Neues Jahr, neue Challenges und Projekte - heute nehme ich zum 16. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil.  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher und Weltenwanderer haben das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 
Und nun zu den Fragen für diese Woche: 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Ich fürchte mich (Shatter me #1) nicht von Tahereh Mafi und bin aktuell auf Seite 106. 

Worum geht's?
Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.
»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...
 (via randomhouse.de)

Hier geht's zum Buchtrailer :-)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Niemand rührt sich." (So kurz waren die Sätze zu dieser Antwort bisher auch noch nie, haha)

  3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Dieses Buch habe ich bei der lieben Mona vom Booktuberkanal Peachgalore gesehen. Mona hat so sehr von der Shatter Me-Reihe geschwärmt, dass ich selbst voll Bock auf die Bücher bekommen habe und bisher wurde ich auch nicht enttäuscht! Auch wenn der Schreibstil anfänglich durch das häufig Durchgestrichene gewöhnungsbedürftig ist, empfinde ich die Storyline als unbeschreibliche Wortgewalt von Intimität. Bisher gefällt es mir wirklich sehr gut! 

4. Wie steht ihr zu Seiten, in denen Blogger Rezensionsexemplare anfragen können? Seid ihr selber auf solchen Seiten angemeldet? (bloggdeinbuch, das Bloggerportal von Randomhouse etc.) (Sara D.)
 Tja, eine brisante Frage zu einem heißdiskutierten Thema! Ja, ich beziehe Rezensionsexemplare über das Bloggerportal und bin zudem Befürworterin dieses Forums. Allerdings hat ja alles seine Vor- und Nachteile, ich denke also auch durchaus kritisch über diese Portale nach. Aber zunächst: noch nie war es so einfach, mit den Verlagen in Kontakt zu treten und ein Rezensionsexemplar anzufragen. Gut, mittlerweile kann ich von meinem Blog behaupten, eine recht ansehnliche Reichweite erreicht zu haben, aber ich denke, dass diese Bloggerportale gerade für "kleine" (was ist schon klein und wie definiert sich groß?) Literaturblogs ein gutes Sprungbrett sind, um mal etwas zugeschickt zu bekommen und zu diesem Zweck auch auf sich aufmerksam zu machen. Aber eben auch nur so lange, wie es eben nicht ausgenutzt wird. Ich für meinen Teil, und ich nehme da kein Blatt vor den Mund, habe bisher nie mehr als 3 Bücher pro Monat als Rezensionsexemplare über das Portal angefordert - selbst wenn ich bis zu zehn Bücher anfordern könnte. Dies hat aber auch einfach den Grund, dass ich niemals zehn Rezensionsexemplare in kürzester Zeit (30 Tage) ablesen kann (ich studiere ja schließlich auch noch und bin darüber hinaus 20 Stunden die Woche an der Schule tätig). Und letztlich seid ihr es ja, die dann die Rezensionen womöglich lesen und die will ich dann so ehrlich und ausführlich wie nur möglich schreiben. Im März habe ich den Start mit zwei Büchern gewagt, jetzt im April ausnahmsweise mal mit 3en. Ob ich im Mai irgendwas anfordern werde, steht noch nicht fest, denn ich habe nun auch einige Leseexemplare zugeschickt bekommen, die ich nicht angefordert habe. Trotzdem fühle ich mich dazu verpflichtet auch eine Rezension zu diesen Büchern zu schreiben, denn immerhin hat mir der Verlag die Bücher für Lau zukommen lassen. Das ist absolut nicht selbstverständlich!
 Was aber vielen sehr übel aufstößt ist eben dieser (Aus-)Nutz-Aspekt. Denn es gibt durchaus Leute da draußen, die Bücher en masse über diese Portale anfordern und zum Beispiel in ihrer Blogführung sehr unstruktiert und nicht gerade gewissenhaft sind. Ganz direkt heißt dies: Person X denkt, dass es eine gute Idee sei, auch einen Buchblog zu betreiben, führt diesen aber letztlich nur drei bis vier Monate und dann war es das wieder. In dieser Zeit hat er  sehr viele Bücher angefordert, die Rezensionen bleiben aber aus und Person X hat quasi Gewinn mit "geschenkten" Büchern gemacht. Und sowas spricht sich rum und "beschmutzt" halt auch die restliche Literaturblog-Szene. Eine womögliche Folge: Verlage geben nicht mehr gerne, und wenn dann eben nur an gewissenhafte Literaturblogger - ihr seht, da schließt sich der Kreis ;-)

Andererseits wollen alteingesessene Literaturblog-Hasen den direkten Kontakt zum Verlag nicht missen - was man ja durchaus verstehen kann, denn es ist wirklich toll, wenn man den direkten Draht hat! Das Bloggerportal und ähnliche Foren haben diesen Austausch aber stark anonymisiert. Dazu muss ich aber auch sagen, dass es hunderte von Literaturblogs gibt, viele davon fordern Rezi-Exemplare an. Ob man da unbedingt Verlagsmitarbeiter sein will, wenn man jeden morgen sein Postfach öffnet und x-Mails vorfindet? Ich denke, dass diese Portale vor allem dazu da sind, um es auch den Verlags-Ansprechpartnern einfacher zu machen und eben auch abzusichern, dass die angeforderten Bücher tatsächlich rezensiert werden. Denn beim Bloggerportal müssen wir Literaturblogger unsere veröffentlichten Rezensionen immer hinterlegen. Und ich für meinen Teil finde das vollkommen in Ordnung. Das hat eben auch etwas mit Transparenz zutun und "schwarze Schafe" können schneller gefiltert werden. 
Dass mir von den Ansprechpartnern mal jemand "doof" gekommen ist, kann ich übrigens nicht bestätigen. Es gibt immer eine kleine nette Notiz, wenn eine meiner Anfragen bearbeitet wurde - sogar mit Smileys ;-) Und auch darüber hinaus konnte ich die jeweiligen Ansprechpartner immer kontaktieren, wenn Fragen aufkamen und bekam auch binnen weniger Stunden immer eine zufriedenstellende Antwort.

Zu Rezi-Absagen kann ich sagen, dass ich bisher nur für ein Buch abgelehnt wurde. Aber ich persönlich finde das jetzt nicht tragisch. Letztlich ist das wie im Supermarkt: Nur solange der Vorrat reicht :-) Okay, das war nun eine wirklich sehr ausführlich formulierte Antwort auf Frage 4 - ich kann mich einfach nicht kurz fassen, haha.

Und was ist mit Euch? Was lest ihr gerade und was haltet ihr vom Bloggerportal und ähnlichen Plattformen? Schreibt es mir in die Kommentare!

Nicht vergessen: Noch bis Donnerstag könnt ihr am Blogger schenken Lesefreude-Gewinnspiel teilnehmen, dafür einfach auf den Banner in diesem Beitrag klicken! 

Ich wünsche Euch einen tollen Tag,

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Konsumfasten 2.0 - 30-day Minimalism Challenge



Hallöchen ihr Lieben!  
Heute habe ich mal wieder ein etwas anderes Thema geplant, wie ihr vielleicht schon am Titel erkannt haben dürftet. Ich hatte dieses Jahr erstmals beim Konsumfasten teilgenommen. Leider bin ich, mal abgesehen von meinem Nagellackkaufverbot, wirklich maßlos gescheitert und habe kaum einen Vorsatz in irgendeiner Weise gut durchgehalten. Das lag vermutlich einfach daran, dass ja niemand kontrollieren konnte, ob ich mein Vorhaben tatsächlich durchziehe. Es gab da keine tatsächlichen Aufgaben, ob man während des Fastens ein Zwischenupdate macht, war auch eher optional und kein Muss. Dazu müsste man sich, wenn unbedingt nötig, wahrscheinlich selbst zu durchrringen. Aber da siegt von meiner Seite aus ganz klar die Faulheit. 

Vor einigen Tagen habe ich dann beim Durchblättern auf der Inspirationsplattform pinterest die 30-day Minimalism Challenge entdeckt, ins Leben gerufen von der Minimalism-Plattform Into Mind. Und die fand ich vom Konzept her so gut, dass ich das nun wirklich mal 30 Tage lang durchziehen will. Vor allem aber gefällt mir an dieser Challenge, dass ich jeden Tag eine Aufgabe erfüllen soll. So muss ich zum Beispiel am 1. Tag der Challenge absolut offline sein. Kein Internet, kein Whatsapp, keine Emails. Am vierten Tag soll nicht gejammert werden. Auch so ein Punkt, der vielen Menschen sicherlich sehr schwer fällt, denn jammern ist immer einfacher, als positiv über etwas zu sprechen. An Tag 9 soll die Schminksammlung verkleinert werden - und nein, ich werde nicht meine Nagellacke aussortieren, haha! Aber ich habe wirklich Unmengen an Schminke und Beautykrams, den ich schon etliche Monate nicht mehr benutzt habe, beziehungsweise Produkte, die ich mal gekauft habe, die aber nie von mir angerührt wurden. Da ich im Konsumfasten eigentlich geplant hatte, mal zu entrümpeln, es aber dann doch nicht gemacht habe, kommt diese Tagesaufgabe eigentlich wie gerufen! 


Weitere Aufgaben: Den Kleiderschrank entmüllen, keine Emails und keine sozialen Netzwerke bis zur Mittagszeit, einen Tag lang absolut gar nichts kaufen, einen Tag ungeschminkt verbringen, einen Tag vollkommen planlos beginnen und auch planlos bleiben (ganz schlimm, ich bin ein so unruhiger Mensch, ich habe immer irgendwas zutun - das wird durchaus spannend)! Eine meiner liebsten Aufgaben ist aber der Tag 18: Unfollow & Unfriend. Soziales Netzwerk-Entmüllen! Dazu gehört auch die Aufgabe zu Tag 7: Streamline your reading list. Dies meint, dass man Abo's löscht, zum Beispiel von YouTube-Kanälen, die man sowieso nicht mehr schaut oder auch die generelle Blogroll mal überarbeitet. Aber auch Email-Abo's gehören dazu, oder Website-Lesezeichen. Darüberhinaus ist aber auch inneres Minimieren gefordert: eine Morgenroutine entwickeln, über Stress-Auslöser nachdenken, Ziele überdenken, ein Journal führen und so weiter. 

Ich werde diese Challenge am 1. Mai beginnen und hoffentlich auch 30 Tage lang durchhalten. Dazu werde ich womöglich ein Fototagebuch führen, denn es ist ja durchaus spannend, ob man wirklich das Offline-Sein durchhält oder ob man es schafft die festen Termine zum Entrümpeln einzuhalten. An den nächsten Sonntagen wird dazu also immer ein kurzes Update kommen. Wer an dieser Challenge (zumindest in Teilen) teilnehmen möchte, oder diese Idee einfach mal im Hinterkopf behalten möchte: das Aufgaben-Sheet sowie eine genaue Beschreibung der jeweiligen Aufgaben findet ihr ebenfalls auf der Website von Into Mind. Lediglich der 1. Mai wird in der Offline-Zeit insofern modifiziert sein, als dass ich bis 18Uhr offline sein werde. Denn am 1. Mai wird ja das Blogger schenken Lesefreude-Gewinnspiel ausgelost und außerdem findet wieder der große Blogger-Kommentiertag statt, an dem ich dann zumindest abends bei anderen Blogs vorbeistöbern möchte. Trotzdem finde ich Internetsuchti eine Offline-Zeit bis 18Uhr ziemlich langwierig, haha.

Ich konnte die lieber Julia vom Blog duestertraum bereits zum Mitmachen überzeugen. Auch sie wird ein Fototagebuch zur Challenge machen ;-) Ihren Beitrag dazu findet ihr hier.



Gleichzeitig will ich diese Challenge als Anlass nehmen, auch mal wieder bei der Instagram-Fotochallenge #mafflumomente teilzunehmen. Das habe ich nämlich in den letzten Wochen/Monaten arg schleifen lassen. Dabei ist das immer ganz großes Kino, sich Fotomotive zu einem vorgegeben Thema zu überlegen. Ich kann euch diese Aktion, organisiert durch Eva Mafflu, nur empfehlen - der Mai geht übrigens unter dem Hashtag #maimelodie ins Rennen. Meine Accounts zu pinterest und Instagram sind auch in der Sidebar unten verlinkt ;-) 

Ich hoffe, euch interessiert diese Challenge ebenso sehr wie mich, ansonsten ignoriert ihr die Sonntags-Beiträge einfach ;-) Und nicht vergessen: Noch bis einschließlich Donnerstag könnt ihr buchige Preise auf meinem Blog gewinnen! Klickt einfach auf den Blogger schenken Lesefreude-Banner. Viel Glück und kommt gut in die neue Woche, 

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Ein paar Worte zu ... Susan Juby - Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen

Einen wunderschönen guten Tag ihr Lieben! 
Wie immer zum Freitag gibt es auch heute wieder ein paar Worte zu einem gelesenen Buch. Diesmal handelt es sich dabei um Susan Juby's Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen. Hier kommt ihr zu Susan Juby's Autoren-Seite, und hier ist das Buch auch nochmal auf der Webseite des cbj-Verlags zu finden. Mir wurde dieses Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt.* Vielen lieben Dank an den Verlag dafür! Eine vielversprechende Geschichte, die es leider nicht schaffte, großartig zu werden. Aber erstmal...
Die Freunde Normandy, Dusk und Neil wagen ein Experiment der besonderen Art und gründen die Wahrheitskommission. Die Idee dahinter? Eine Person das fragen, was sich niemand auszusprechen traute, obwohl sich doch jeder dafür interessierte. Wir kennen diesen modernen Gossip - jeder hat schonmal über jemanden geredet und gemutmaßt. So wechseln sich die drei Freunde in ihren Befragungen ab, jede Woche muss ein anderer von ihnen jemanden ihrer Kunst-Schule auf den Zahn fühlen. Dabei treten sie nicht nur Türen bei ihren Mitschülern ein oder bringen Mauern von Lügen zum einstürzen - sie erfahren dabei auch ihre ganz eigene Wahrheit. Und Normandy lässt uns in Essay-Form daran teilhaben.
Ich hatte dieses Buch auch bei der lieben Mona vom Booktuber-Kanal KleineMonii gesehen und fühlte mich sofort von der Beschreibung angesprochen. Jugendliche, die anderen Leuten mal ganz unverfroren auf den Zahn fühlen und die "Frechheit" besitzen, die Klassenkameradin nach ihren gemachten Brüsten auszufragen. Das schreit doch schon nach sehr viel Drama! Vor allem weil der Klappentext ja ebenso verspricht, dass die drei Freunde sich selbst in irgendeiner Weise der Wahrheit stellen müssen ... aber irgendwie haperte es sehr stark an der Umsetzung. 
Dabei lief es zu Beginn recht gut. Man wird recht flott in die Geschichte eingeführt und bekommt auch schnell einen Draht zur Schreiberin Normandy. Das Besondere an der Geschichte ist gleichzeitig sehr ungewöhnlich für einen Roman: Normandy schreibt die Erlebnisse der Wahrheitskommission in Essay-Form auf - mit Fußnoten. Ich könnte mir vorstellen, dass viele diese Art der Stilistik sehr gewöhnungsbedürftig empfinden. Mir hingegen hat es zu Beginn recht wenig ausgemacht, zwischen Normaltext und Fußnote zu switchen - nach fünf Jahren Studium gewöhnt man sich ja schließlich an alles (naja fast alles).

Die Jugendlichen führen also ihre Wahrheitskommission durch, planen wer wann wie wen nach der Wahrheit fragt und was mich zwar zu Beginn noch recht wenig störte, aber im weiteren Verlauf immer mehr: es scheint gar nicht so schwierig zu sein, den Mitschülern oder auch Lehrern die Wahrheit über die eigene Person zu entlocken. Es hatte förmlich den Anschein, als wollten die Leute gerade über unangenehme Wahrheiten sprechen. Normandy, Neil und Dusk kamen meiner Meinung nach nie an einen Punkt, an dem es wirklich schwierig oder gar brenzlig wurde. Sie wurden meiner Meinung nach nie in ihrem Tun behindert. Das war vielleicht zu Beginn der Geschichte noch recht angenehm, aber im weiteren Verlauf wurde ich in meiner Erwartung, dass da auch mal was dramatisches passiert, schlichtweg enttäuscht. 
Dramatisch wurde es lediglich in Bezug auf Normandy - die übrigens die einzige ist, die sich mit ihrer eigenen Wahrheit auseinander setzen muss. Denn Normandy wächst in einer recht eigenartigen Familie auf. Ihre Schwester Keira ist eine weltberühmte Graphic Novel-Autorin und quasi der goldene Stern in der Familie. Normandy würde ich jetzt nicht als schwarzes Schaf bezeichnen, aber sie steht definitiv im Schatten ihrer Schwester. Dass Keira aber auf ganz widerliche Art und Weise in dieser Familie ein- und ausgeht, ist für Normandy ein richtiges Problem und eine Wahrheit, die sich Normandy's Eltern nicht eingestehen wollen. Die Kapitel, in denen es um Normandy's Familie geht, sind übrigens die tiefgründigsten im gesamten Buch. Alles andere bleibt sehr oberflächlich, obwohl es doch eigentlich um Wahrheiten geht. Zumindest habe ich es so empfunden und dies fand ich auch in Bezug auf die Aktionen der Wahrheitskommission sehr schade. Denn die empfand ich dann mehr und mehr als störend. Ich wollte nicht mehr wissen, ob eine Mitschülerin etwas mit zwei Typen gleichzeitig hatte. Ich wollte wissen, was da bei Normandy zuhause los war, was mit Keira nicht stimmt! 

Und von da an störten mich auch die Fußnoten, die gen Ende des Buches kaum noch etwas mit dem Inhalt der Geschichte gemein hatten und einfach ... ja, da standen, wenig sinnhaft waren und mich nervten - und ich musste sie dennoch lesen, man könnte ja was wichtiges zwischen den Zeilen verpassen. Auf den letzten hundert Seiten etwa hatte die Geschichte dann zudem keinen einzigen roten Faden mehr, an dem ich mich persönlich langhangeln konnte. Mir kam es so vor, als hätte die Autorin ein Seiten-Limit auferlegt bekommen und hat für sich nur noch eine Checkliste abgearbeitet, mit Dingen, die man ja noch verwursteln könnte, damit man sie mal erwähnt hat: Liebesgeschichte, Rechtsstreit und andere Lapalien. Richtig schade fand ich auch die Entwicklung zwischen Normandy und ihrer Familie. Das Ende war schlicht und ergreifend mehr als abstruß. Punkt. 

Ich hätte es besser gefunden, hätte sich Susan Juby auf einen Aspekt konzentriert, um diesen dann wirklich tiefgreifend auszubauen. Ich hatte einfach erwartet, dass es wirklich darum geht, die Wahrheit über sich selbst zu finden; dass es eine Moral wie "Fass dir erstmal an deine eigene Nase und kehre vor deiner eigenen Haustür"geben würde. Ich hatte aber auch erwartet, dass die Probleme in Normandy's Familie in irgendeiner Weise gelöst werden würden. Aber so? Die Geschichte wirkte am Ende einfach nur abgehakt, die Charaktere blass und nur wenig sympathisch. Ich habe letztlich zwei Sterne vergeben, denn der Grundplot war eine wirklich großartige Idee. Nur leider hat Susan Juby mit jeder Seite in Der Tag, als wir begannen die Wahrheit zu sagen mehr, immer weiter dran vorbei geschrieben. Ich würde das Buch womöglich nicht weiter empfehlen. 

*Wir ihr vielleicht in der Bildbeschreibung gesehen habt, wird das Buch eigentlich erst am Montag veröffentlicht. Kaufen könnt ihr es aber bereits seit heute, zum Beispiel bei Hugendubel oder Amazon.

Ich wünsche Euch ein fantastisches Wochenende und nicht vergessen: Noch bis nächste Woche Donnerstag könnt ihr buchiges zum Welttag des Buches gewinnen! Klickt dafür einfach auf den Blogger schenken Lesefreude-Banner :-)
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Welttag des Buches 2015 - Blogger schenken Lesefreude - Gewinnspiel!


 
Ihr Lieben! 
Es ist wieder soweit: Heute feiern wir den Welttag des Buches 2015. Zu diesem Zweck beteilige ich mich dieses Jahr erstmals an der Groß-Aktion Blogger schenken Lesefreude und kann auch hier nochmal mit Freude verkünden, dass ich fünf buchige Überraschungen für Euch organisiert habe! Mir war es ein dringendes Anliegen sowohl genre- als auch buchtechnisch viele Geschmäcker abzudecken, deshalb wird es nicht nur Bücher in physischer Form zu gewinnen geben, sondern auch ein Hörbuch und zwei eBooks (mit freundlicher Unterstützung des Droemer/Knaur-Verlags!)! Außerdem habe ich etwas für Young Adult-Fans, die Liebe darf natürlich auch nicht fehlen, Romantasy ist hier und heute ebenso vertreten, Historie-Liebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten ... und was wäre die Thriller-Welt doch ohne Sebastian Fitzek? Genau ;) Und hier das ganze nochmal live und in Farbe: 
Ihr könnt 1x Colleen Hoovers YA-Erfolg Hope Forever in der Taschenbuchausgabe gewinnen (Wert 9,95€). 
Eine Glückliche oder ein Glücklicher darf sich über die Hardcover-Ausgabe des Thrillers Abgeschnitten von Fitzek/Tsokos freuen! (Wert 19,95€).
 Den Ohrenschmaus vertritt Brodi Ashton mit Ewiglich - die Sehnsucht, der erste Teil einer wunderbaren Romantasy-Trilogie (Wert 19,95€). Dieses Hörbuch wird 1x verlost!
Futter für den eReader: Historisch geht es zu bei Als der Himmel uns gehörte von Charlotte Roth (Wert 9,95€). Auch darüber darf sich eine Person freuen!
Und zum Schluss noch einmal Futter für den eReader Part 2: Gabriella Engelmanns neuer Roman Apfelblütenzauber macht nicht nur Lust auf Sommer (Wert 9,95€)!
 
Ich hoffe, ihr freut euch über die vielen Gewinnmöglichkeiten :-) Das ist bisher das größte Gewinnspiel, was ich auf dem Blog veranstalte, wuhu! Also auch eine kleine Premiere für mich. Aber nun zu den...

Teilnahmebedingungen: 
  • Hinterlasst unter diesem Post einen Kommentar (das geht auch anonym ;-)) mit der Angabe, für welches Buch ihr in den Lostopf springt! Ihr werdet bei einem möglichen Gewinn per Email kontaktiert, daher brauche ich auch eine gültige Emailadresse von euch (wer keine Emailadresse hinterlässt, kann bei einem möglichen Gewinn nicht kontaktiert werden!) und beantwortet mir doch dann noch die Frage, warum ihr so gerne lest! 
  • Für die eBook-Anwärter: Bei den eBook-Freilink-Gewinnen handelt es sich um ePub-Dateien! mobi- und ähnliche Dateien stehen nicht zur Gewinnverfügung! 
  • Wenn ihr teilnehmen wollt, allerdings noch keine 18 Jahre alt seid, braucht ihr bei einem möglichen Gewinn unbedingt die Einverständniserklärung eurer Eltern!

  • Es gilt: Nur ein Teilnehmer pro Haushalt/Familie!
  • Doppel-Lose wird es diesmal aufgrund der Organisation nicht geben. Trotzdem freue ich mich natürlich über neue Leser :-)
  • Die Verlosung läuft bis nächste Woche Donnerstag, den 30. April 2015, bis 23.59Uhr. Dann wird die Kommentarfunktion ausgeschaltet und der Gewinner via Zufallsgenerator ausgelost. Den Gewinner werde ich dann am Freitagabend, den 1. Mai 2015, hier auf dem Blog bekannt geben und natürlich auch per Email kontaktieren! (mit Abschicken des Kommentars erklärst Du dich also damit einverstanden, dass ich deinen Vornamen hier auf dem Blog veröffentliche. Alle anderen persönlichen Daten, Adresse etc., werden selbstverständlich nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht!).
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich!
  • Teilnehmen dürfen alle mit einem Wohnsitz in Deutschland, Luxemburg, Österreich und Schweiz :) 
  • Die physischen Buchgewinne werden unversichert verschickt, also als Buchsendung. 
Mehr bleibt mir nicht zu sagen, außer dass ich euch einen fantastischen Welttag des Buches 2015 und natürlich ganz viel Glück für das Gewinnspiel (und all die anderen tollen Gewinnspiele auf den Nachbarblogs) wünsche! 

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Gemeinsam lesen #15

Hallöchen ihr Lieben! 
Neues Jahr, neue Challenges und Projekte - heute nehme ich zum 15. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil.  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher und Weltenwanderer haben das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 
(yay, für so viel Sonne, dass ein Entspiegeln des Tablets kaum mehr möglich ist! :-))

Und nun zu den Fragen für diese Woche:
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Red Rising (Book #1) von Pierce Brown und bin aktuell, weil es ein eBook ist, bei 28%.

Worum geht's?
 Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden …
 (via randomhouse.de)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Matteo kann mir das Tanzen nicht beibringen."

  3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
ICH LIEBE ES! Einerseits ist es stellenweise unglaublich brutal, andererseits ein wahrer Pageturner. Insgesamt hat das Buch 560 Seiten, für meine Leseverhältnisse wirklich viel, aber immerhin bin ich trotz vieler privater Dinge bereits bei fast 30% angelangt, die Seiten fliegen nur so dahin. Was ich übrigens auch total faszinierend finde ist die Mischung aus Dystopie und "Hey, lass uns nochmal die Antike Welt auferstehen lassen". In Kombination mit Zukunft und einem neuen Planeten, der bewohnbar gemacht werden soll eine wirklich wunderbare Idee! Hoffentlich bleibt es so spannend und hoffentlich werden ganz bald auch die anderen Teile der Trilogie übersetzt. Und habt ihr eigentlich schonmal den Autoren gegooglet? Heißer Typ, ganz heißer Typ, dieser Pierce!

4. Dass wir alle begeisterte Bücherwürmer sind und lesen, was wir so in die Finger bekommen, wissen wir ja... ;-) Aber gibt es auch (bestimmte, gewisse) Bücher, die wir niemals lesen würden? Wenn ja, welche sind das und warum?
 Das Gräuel hat einen Namen: Groschen-Romane. Diese, die solch ein Cover haben (klick!) - das kommt mir niemals in die Hände und keinesfalls ins Buchregal! Dass sowas ja nun auch durch die Young Adult-Bewegung wieder verstärkt ins Gespräch kommt, geht mir auch tierisch auf den Zeiger. Wir wollen ja mal ehrlich sein! Es ist immer derselbe Plot, zehn Mal durch den Geschichtenfleischwolf gedröselt und BÄM - eine neue erotische Liebesgeschichte ist entstanden. Dann noch ein schönes schleimig-schmalziges Cover druff... ahhhh, allein bei dem Gedanken bekomme ich schon die Gänsehaut der Abneigung, haha! Wer übrigens mal schmunzeln möchte, so könnten die Buchcover übrigens in der Realität aussehen (natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen ;-)). Die Darstellungen unterstreichen auch nochmal besonders meine Cover-Abneigung.
Ansonsten bin ich Genre-technisch dann aber doch recht offen. Ich habe zum Beispiel noch nie etwas aus dem Science Fiction-Bereich gelesen, aber wenn mir jemand ein Buch aus diesem Genre empfehlen würde, und mich davon überzeugen kann, dass das Buch echt wahnsinnig gut ist, dann lese ich dieses auch! 

Und was ist mit Euch? Was lest ihr gerade und welche Bücher würdet ihr niemals lesen? Schreibt es mir in die Kommentare!

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und schaut unbedingt mal am Donnerstag bei mir vorbei. Ich sage nur... Welttag des Buches und Blogger schenken Lesefreude :-)

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essence - the gel nailpolish-Set: Fazit


Einen wunderschönen Sonntag ihr Lieben! 
Vor etwa eineinhalb Wochen habe ich Euch meinen ersten Eindruck der neuen Nagel-Revolution aus dem Hause essence geschildert (hier kommt ihr nochmal zu diesem Beitrag). Um wirklich ein umfassendes Bild des neuen Phasen-Systems zu bekommen, habe ich mir nun zusätzlich einen Farblack aus der Gel Nailpolish-Reihe gekauft. Und weil ich ja auch wissen will, wie das Phasen-System mit anderen Marken funktioniert, war ich die letzte Woche ziemlich grünlastig unterwegs und habe mir quasi ein Ombré-ähnliches Nageldesign gezaubert. Gut, dass Gras-Neon-Grün sticht da ein bisschen aus der Reihe, aber ich wollte unbedingt auch einen Essie-Lack austesten. Folgende Lacke habe ich genutzt: 
  essence - Nr. 150 Upper Green Side (für den Daumen)
Sally Hansen - Palm Treat (für den Zeigefinger)
essence - Nr. 26 Brazil Jungle (aus der Gel Nailpolish-Reihe) (für den Mittelfinger)
catrice - Nr. 11 Miss Piggy's BF (für den Ringfinger)
essie - shake your $$ makers  (für den kleinen Finger)

Speziell bei den essence-Lacken habe ich dann nochmal einen Farblack aus dem alten Sortiment genommen. Der Lack von Sally Hansen ist quasi Vertreter für sämtliche High End-Lacke. catrice hat ja ebenfalls ein Phasen-System auf den Markt geworfen, deshalb wollte ich testen, wie sich catrice-Lacke mit dem System von essence verstehen. Und zum essie-Lack: ohne essie ohne mich - Punkt! 

Die Nägel habe ich mir letzten Sonntag lackiert und seither ein kleines Fototagebuch begonnen. Fast jeden Tag habe ich ein Bild meiner Nägel gemacht und die wurden nicht geschont: da wurde geputzt, gewaschen, gefrimelt und gefummelt! Heute habe ich dann noch den Ofen geschrubbt, das hat den Nägeln natürlich insgesamt den Rest gegeben: 
 Daumen, Zeige- und Mittelfinger waren übrigens am meisten beansprucht, allerdings zeigen sich hier auch nochmal Unterschiede zwischen linker und rechter Hand. Da ich Rechtshänderin bin, splitterte der Lack hier natürlich weitaus schneller ab. Vielleicht liegt es daran, dass wir mit Ring- und kleinem Finger weniger machen, aber der Lack auf diesen Nägeln hat so gut wie gar nicht gelitten - hier waren die Marken catrice und essie lackiert. Trotzdem spricht es nicht gerade für essence, wenn nicht nur alte Lacke des Sortiments sondern auch das Phasensystem in Kombination mit zugehörigem Gellack bereits am zweiten Tag anfangen zu splittern (Bild der rechten Hand), der Sally Hansen-Lack auf dem linken Zeigefinger lackiert, splitterte bereits am Montag. Dies ist wirklich schade und wie schon im letzten Post erwähnt: Ich erreiche dasselbe Ergebnis mit dem better than gel nails-Topcoat

Mein Fazit: Ich werde mir womöglich dieses Phasensystem von essence nicht nochmal zulegen, weil es nicht die 60%-better lastingness hält, die es versprochen hat. Da das richtige Gel-Set ja wohl so schnell nicht wieder kommen wird, werde ich mich wohl so langsam nach etwas anderem umschauen. Es gibt ein ähnliches Gel-System von p2, aber wer weiß, ob das nicht auch bald schon wieder das Sortiment verlässt? Hachja, das sind die Luxusproblemchen dieser Welt :-) 

Ich hoffe, euch hat der Beitrag gefallen, beziehungsweise weiterhelfen können. Ich wünsche  einen fantastischen Start in die neue Woche! Wir lesen uns um Dienstag wieder :-) 
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Ein paar Worte zu ... Amanda Maciel - Das wirst du bereuen

Einen wunderschönen guten Tag ihr Lieben! 
Letzte Woche habe ich ein eBook beendet, welches schon sehr lange auf meiner Wunschliste stand, einfach weil mich die Thematik interessierte und im letzten Jahr sehr viel gute Promotion um das Buch betrieben wurde. In der Onleihe gab es das Ganze dann zum Ausleihen und heute will ich dazu mal ein paar Worte äußern. Denn Amanda Maciel hat mit Das wirst du bereuen ein fortwährend aktuelles Schul-Thema angerissen: Mobbing! 
 Die Highschool-Schülerin Emma Putnam hat sich umgebracht. Dafür müssen sich Sara und ihre Freundin Brielle vor Gericht verantworten, denn sie waren es, die Emma mutwillig gepiesakt haben. Aber hatte Emma dieses Piesaken denn nicht auch verdient? Immerhin hat sie Sara den Freund ausgespannt, immerhin war sie die "Schnalle" der Schule! Das rechtfertigt doch die kleinen Denkzettel über Facebook und Twitter, oder? Und die kleinen Streiche in der Schule? Die "Schnalle" kapierte es eben einfach nicht! Da musste man härter durchgreifen, oder? Es mochte sie doch ohnehin niemand. Und sowieso ist ihr Selbstmord doch das Egoistische gewesen, was sie hätte tun können, denn immerhin ist nun Sara's Leben ein einziger Schrotthaufen, oder? ODER?
So provokant die Inhaltsangabe ist - so provokant hat die Autorin auch dieses Buch verfasst. Und dies erfordert meiner Meinung nach sehr viel Mut, denn Amanda Maciel schreibt nicht in der oftmals gewohnten Opferperspektive, sondern aus der Sicht der Täter - aus der Sicht von Sara. Und dies ist wahrscheinlich auch ein massiver Grund, weshalb dieses Buch so durchwachsen bewertet wurde und weshalb auch ich auf eine Bewertung in Sternen verzichten werde. 

Maciel hat es aber geschafft mit der Protagonistin Sara genau die Art von Jugendlichen darzustellen, die wir als Mitläufer betiteln würden! Sara ist ein Mädchen ohne Kopf und Verstand. Sie weiß selbst nicht so wirklich weiß, welche Position sie tatsächlich in ihrer derweiligen Lebensphase einnimmt, sie fühlt sich unsichtbar und kann ihren Charakter nur durch hippe Freunde aufwerten. Zum Beispiel der verwöhnten Ober-Göre Brielle. Wir kennen diese arroganten Oberzicken alle, Brielle ist die perfekte Stellvertretung für die allgegenwärtige Oberflächlichkeit. Was Brielle sagt, wird gemacht. Und Sara spurt nur zu gern. Nur in Brielle's Gegenwart fühlt sich sich als etwas Besonderes, fühlt sich beliebt und noch viel besser fühlt sie sich, wenn sie andere Mitschülerinnen und Mitschüler schikanieren kann. Erst dann fühlt sie sich ... ja, lebendig! 

Mich haben die Beweggründe der Autorin dieses Buch zu schreiben, nach Beendigung der Lektüre so sehr interessiert, dass ich wild im Netz danach gegooglet habe. Der Guardian schrieb dazu folgendes:

 "Tease (Tease ist der Originaltitel des Buches) isn't supposed to make you like Sara, it's supposed to make you understand her more."

Und wie ich diese Sara verabscheut habe! Die meiste Zeit saß ich hier nur kopfschüttelnd, so viel Naivität ertrage ich auf Dauer einfach nicht. Andererseits war es aber auch fast schon wieder faszinierend, mit welchen Begründungen Menschen ihr (schlechtes, böshaftes) Handeln eigentlich versuchen zu legitimieren. Ob ich sie deshalb verstehen konnte? Ehrlich gesagt: Nein! Andererseits: Wie hätte ich denn gehandelt, würde ich in ihrer Haut stecken? Würde ich auch mit dem Strom schwimmen? Oder dagegen?

Was mir dahingehend dann auch nochmal sehr gut gefallen hat, war eigentlich das Bild der im Wind wehenden Fahne. Wie viele Menschen kennt ihr, die das Rückgrat eines Grashalms haben? In Das wirst du bereuen hat Maciel meiner Meinung nach sehr gut gezeigt, dass die Standhaftigkeit und Überzeugung eines Menschen oftmals so durchlässig ist, wie eine Membran (ich schreibe heute auch nur in Metaphern, ohje!). Heute sind sie so und morgen schon wieder ganz anders. Heute piesaken sie alle gemeinsam Emma Putnam, morgen geht sie dies nichts mehr an und sie fühlen sich keinesfalls mitschuldig. Und übermorgen zeigen sie schon mit dem Finger auf Sara, dabei hatten sie doch erst vorgestern noch bei der Piesakerei mitgemacht?! 

Ihr seht schon, bei Das wirst du bereuen wurde ich als Leserin auch mit zahlreichen Widersprüchen konfrontiert, sowohl direkt als auch unterschwellig. Und das macht es eben so provokativ, das lässt dich auch beim Lesen nicht los. Was ich jedoch definitiv negativ ankreiden muss, ist die Entwicklung von Sara. Denn sie vollzieht praktisch keine. Und das hätte ich mir einfach gewünscht. Ohne ins Detail zu gehen: Ein ehrliches Ende, und kein von Sara erlogenes (mir kam es erlogen vor und keinesfalls ehrlich). 

Was mich zum Punkt der Fiktion beziehungsweise dem Wahrheitscharakter der Geschichte bringt. Mobbing, gerade in der Schule, ist ja heutzutage kein Tabu-Thema mehr und es passiert leider jeden Tag. Häufig ist Mobbing an Schulen nicht mehr als nur ein Kavaliersdelikt. Dies meint, dass es zwar als etwas negatives wahrgenommen wird, aber so richtige Konsequenzen erfolgen für die Täter nicht - denn "Es wird schon nicht so schlimm gewesen sein!". Was dies aber für die Opfer all dessen bedeutet, ist nicht auszumalen. Davon erholt sich niemand über Nacht. Dass Schülerinnen und Schüler in der Vergangenheit tatsächlich keinen anderen Ausweg für sich gefunden haben, als den Freitod (zum Beispiel das Mädchen Amanda Todd), macht die Lektüre um Das wirst du bereuen nur noch schwerwiegender. 

Deshalb ist es an dieser Stelle nunmehr wirklich schwierig eine Leseempfehlung auszusprechen, beziehungsweise es nicht zutun. Ich denke, ob dieses Buch lesenswert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe auf die Sternevergabe verzichtet, weil ich damit zum Ausdruck bringen möchte, dass ich kein Verständnis für Mobber habe, mögen sie sich noch so unsichtbar fühlen. Hier kommt ihr übrigens noch zu einem Google-Hangout mit Amanda Maciel, wo sie über die Idee zum Buch spricht ;-)

Habt ihr Das wirst du bereuen von Amanda Maciel gelesen? Wenn ja, wie ist denn eure Meinung zum Buch und auch zur Thematik? Gibt es etwas, wo ihr mir widersprechen würdet?  Schreibt es mir gerne in die Kommentare (behaltet aber bitte die Sensibilität des Thema's im Hinterkopf ;-))!

Ich wünsche euch ein lesereiches Wochenende! Bis Sonntag, 
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Nagellacke über Nagellacke - geschenkt, geschenkt & selbst gekauft!


Hallöchen ihr Lieben! 
Während ich noch fleißig das Gel Nailpolish Set von essence austeste (die Endreview kommt am Sonntag online), soll es natürlich nicht ganz ohne Nagellack zugehen. Eigentlich müsste ich auch mal weiter an der Nagellacksammlung archivieren, aber irgendwie habe ich da gerade nicht so viel Muße zu und ich will euch eigentlich noch was ganz anderes zeigen! Während des Konsumfastens durfte ich mir ja keine Nagellacke kaufen, eines der wenigen Vorhaben, die ich auch tatsächlich eingehalten habe. 
Dennoch zogen neue Nagellacke bei mir ein, und zwar vollkommen fastenkonform, denn die liebe Jule (hier kommt ihr zu ihrem Fotografie-Blog) hat mir ein Überraschungspäckchen geschickt! Ich habe mich so gefreut und freue mich immernoch. Jule ist nämlich selbst ein bisschen Nagellack-addicted - es ist immer wieder schön auf Gleichgesinnte zu treffen! Tja, und das war alles im Päckchen an Nagellacken dabei. 
Zwei Nagellacke von Primark (keine Farbbezeichnung) und einer von essence (Nr. 150 Upper Green Side), die meiner Meinung nach mit ihren Lollipop-Farben super in den Frühling passen. Und von Primark besitze ich tatsächlich noch keinen Lack, man mag es kaum glauben! 
Dann noch zwei LE-Lacke von essence. Blutrot geht immer und es ist doch passiert: Jule hatte es in ihrem Brief schon befürchtet, aber den Pop-Effekt-Lack hatte ich tatsächlich schon. Aber das ist nicht schlimm, meine Lieblingsmitbewohnerin hat sich auch sehr darüber gefreut! Hier habt ihr nochmal ein besseres Bild von den beiden Farben: 
Jetzt wird es blaulastig! Aber ich muss auch zugeben, dass ich noch gar nicht so viele blaue Lacke besitze, mich aber immer mehr für diese Farbe begeistern kann. Auch die Lacke von Claire's (hier Farbe Nr. 371) sind Neuland für mich, ich würde sie aber vom Effekt und der Qualität mit den ciaté-Lacken vergleichen. Ansonsten schreien die Farben und Glittereffekte definitiv nach Sommer! Ich freue mich schon, diese dann auszuprobieren. Außerdem schickte Jule mir noch eine Yankee-Candle-Tart (die ich übrigens noch nicht angerissen habe, ich warte auf den optimalen Moment!) sowie ein Pröbchen einer hochwertigen Handcreme. Liebe Jule, ich danke dir vielvielvielvielmals, ich freue mich immernoch!
Der Osterhase beendete dann das Nagellackfasten ganz offiziell mit diesem Nagellack hier aus dem neuen essence-Sortiment (Farbe 30 Lady Mermaid). Ich liebe die Farbe so sehr, ein richtiger Hingucker. 
Für meine Testphase habe ich mir dann noch einen Farblack aus der Gel Nailpolish-Reihe von essence gekauft. Die Farbe war ganz hübsch und ich mag grünen Nagellack einfach (das werdet ihr dann auch am Sonntag nochmal sehen können - das wird eine Green Extended Testversion). 
Außerdem hat Jule die Nagelpflegeprodukte von p2 empfohlen, weshalb ich mir nun erstmal ein Nagelhaut-Gel mit Honig und Propolis (Bienenharz) geholt habe. Ich meine, dass es etwas um die 3€ gekostet hat, aber keinesfalls mehr. Da meine Nagelhaut derzeit ständig einreißt, hoffe ich mit diesem Gel auf ein wenig Besserung. 

Übrigens sind dies die ersten Freilichtbilder diesen Jahres, die ihr hier seht. Was so ein bisschen natürliches Licht schon auf Fotos ausmacht, erstaunt mich immer wieder! 

Und ihr so? Tragt ihr im Frühling auch lieber Lollipop-Farben? Was ist derzeit eure liebste Nagellackfarbe? Schreibt es mir in die Kommentare!

Ich wünsche Euch noch eine sonnige Restwoche (Bergfest, jippieh!), 
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